Ergebnisse der Studie
Der Markt für Smartphones in Deutschland boomt, und immer mehr Jugendliche sind mit den internetfähigen Telefonen permanent online unterwegs. In einer Studie zum Thema Mobile Recruiting haben Prof. Dr. Wolfgang Jäger und Prof. Dr. Stephan Böhm von der Hochschule RheinMain 159 Unternehmensvertreter befragt. Vor allem ging es bei der Studie um die Bewerberansprache über mobile Endgeräte.
Ergebnisse der Studie
Die Studie zeigte, dass die Zahl der Unternehmen, die im Bereich Mobile Recruiting bereits aktiv sind, wächst. 25 Prozent haben bereits mobile Technologien für die Interaktion mit (potenziellen) Bewerbern eingesetzt. Das sind mehr als drei Mal so viele als im Jahr 2009 (acht Prozent). Die Zahl der Unternehmen, die über eine für mobile Endgeräte optimierte Karrierewebseite verfügen, liegt bei 17 Prozent und hat sich damit im Vergleich zu 2009 (acht Prozent) mehr als verdoppelt.
Im Vergleich zu 2009 ist die Bekanntheit sowie die Einschätzung der Relevanz von Mobile Recruiting gestiegen. So sind 90 Prozent der Ansicht, dass Unternehmen jetzt Kompetenzen aufbauen und das Thema organisatorisch verankern müssen (2009: 70 Prozent). Social Media, mobile Karrierewebseiten und iPhone-Apps sind die beliebtesten Anwendungen im Mobile Recruiting. Das gilt für die allgemeine Bekanntheit, für die Einschätzung der Bedeutung und auch für den tatsächlichen und den geplanten Einsatz dieser Recruiting-Mittel.
Jüngere Zielgruppen stehen im Fokus von Mobile Recruiting. Knapp 80 Prozent der Unternehmen, die bereits auf diesem Gebiet aktiv sind, sind mit den Rückläufen zufrieden. Studenten/Absolventen und Schüler/Auszubildende sind die klar favorisierten Zielgruppen.
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