- Pressemitteilung
Hervorragende Ausbildungsbedingungen in der bayerischen M+E-Industrie
München, 21.02.2012
Brossardt: „Zwang zur Übernahme würde Ausbildungsplätze vernichten“
Angesichts der Forderung der IG Metall nach einer unbefristeten Übernahme von Ausgebildeten weist Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e. V., auf die hervorragenden Ausbildungsbedingungen in der bayerischen M+E-Industrie hin: „Wenn man der IG Metall zuhört, könnte man den Eindruck gewinnen, die Auszubildenden stünden ohne eine Übernahmegarantie vor dem Nichts. In Wahrheit sind die Bedingungen für Auszubildende nirgendwo so attraktiv und zukunftsträchtig wie in der bayerischen M+E-Industrie. Ein Übernahmezwang würde viele dieser guten Ausbildungsplätze vernichten.“
So betont Brossardt, dass die bayerische M+E-Industrie weltweit erfolgreich ist und mehr als 60 verschiedene zukunftsfeste Ausbildungsberufe für junge Menschen bietet: „Von Elektro- und Hybridmotoren bis hin zur Solarenergie – in der bayerischen M+E-Industrie ist der Jugendliche an den Themen der Zukunft ganz nah dran.“
Zudem weist der Hauptgeschäftsführer auf die attraktive Bezahlung hin: „Mit – im Schnitt über alle Ausbildungsjahre gerechnet – 877 Euro pro Monat liegen die Ausbildungsvergütungen in der bayerischen M+E-Industrie um 169 Euro oder 24 Prozent über dem Durchschnitt aller Branchen. Unmittelbar nach der Ausbildung erhält ein Arbeitnehmer in der bayerischen M+E-Industrie etwa 2.400 Euro brutto im Monat. Hinzu kommen dann noch die Leistungszulage, die im Schnitt bei 14 Prozent des Bruttolohns liegt, sowie weitere variable Entgeltbestandteile.“
Neben der Zukunftsorientierung und der guten Bezahlung ist laut Brossardt die hohe Übernahmequote bei den Auszubildenden ein Plus: „In den letzten fünf Jahren wurden im Schnitt 85 Prozent aller Auszubildenden in der bayerischen M+E-Industrie dauerhaft übernommen. Der Großteil der Weggänge erfolgte freiwillig aufgrund von Weiterqualifizierung oder neuer beruflicher Perspektiven. Wer eine Ausbildung in der M+E-Industrie absolviert, hat so gute Zukunftschancen wie in kaum einer anderen Branche.“
Brossardt weiter: „Zur Sicherung der Zukunft der Branche ist es unser Ziel, dass möglichst viele junge Menschen einen Ausbildungsplatz in der bayerischen M+E-Industrie erhalten. Eine Pflicht zur Übernahme von Ausgebildeten würde aber dazu führen, dass die bayerischen M+E-Unternehmen ihr hohes Ausbildungsengagement zurückfahren werden. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Die IG Metall muss einsehen, dass ein Übernahmezwang kontraproduktiv und schädlich ist.“
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