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Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2026

Pressemitteilung

vbw erfreut über stärksten Zuwachs an dual Studierenden seit zehn Jahren / Brossardt: „Unternehmen investieren in Nachwuchs und damit in Zukunftsfähigkeit“

Zur Veröffentlichung der aktuellen Studierendenzahlen in Bayern durch Bayerns Netzwerk für dual Studierende, "hochschule dual" zeigt sich die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erfreut über den bemerkenswerten Anstieg der dual Studierenden im Wintersemester 2025/2026 um sieben Prozent von 9.252 auf 9.914. „Die Hochschulen verzeichnen das stärkste Wachstum seit zehn Jahren. Diese Entwicklung zeigt, dass die Unternehmen im Freistaat trotz schwieriger Wirtschaftslage und Strukturkrise in den Nachwuchs investieren. Das duale Studium ist und bleibt ein Erfolgsmodell, die dual Studierenden sind als Fachkräfte von morgen unverzichtbar für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Die jungen Leute schätzen die Planbarkeit und finanzielle Sicherheit während ihrer Ausbildung. Die Unternehmen binden die Nachwuchstalente für die eigene Fachkräftesicherung früh an sich. Vom dualen Konzept profitieren alle Beteiligten.“

Erstmals seit dem Wintersemester 2019/20 stieg auch die Studierendenzahl im Verbundstudium wieder an, und zwar um 473 Personen und damit auf 43 Prozent der insgesamt dual Studierenden. 55 Prozent wählten ein Studium mit vertiefter Praxis, zwei Prozent der Studierenden entschieden sich für ein duales Masterstudium. Der Blick auf die Wahl der Studiengänge zeigt, dass das Feld Technik und IT mit einem Anteil von fast 56 Prozent weiterhin am gefragtesten ist. Danach folgen die Studiengänge im Sozial- und Gesundheitswesen mit 22 Prozent und die Wirtschaftswissenschaften mit 13 Prozent. Brossardt erklärt: „Studierende profitieren gerade im MINT-Bereich von der praxisnahen und gleichzeitig akademischen Ausbildung. So sind sie beim Eintritt in die Erwerbstätigkeit bereits gut mit den betrieblichen Abläufen vertraut. Durch die enge Orientierung am Arbeitsmarkt warten auf dual Studierende speziell in MINT-Fächern nach dem erfolgreichen Abschluss gute Karriereperspektiven. Denn auch wenn die aktuelle wirtschaftliche Lage dämpfend auf den Arbeitsmarkt wirkt, bleibt die Suche nach qualifizierten Beschäftigten aufgrund des demografischen Wandels langfristig eine Herausforderung.“

Auch die Zahl der Praxispartner im dualen Studium bleibt auf hohem Niveau. Insgesamt verzeichnet „hochschule dual“ über 3.390 Kooperationen der Hochschulen mit Unternehmen, Behörden und Einrichtungen. Brossardt betont: „Das duale Studium ist wichtig für unsere Standortqualität. Darum müssen die Kapazitäten an den Hochschulen für duale Studiengänge weiter auf diesem hohen Level gehalten werden. Insbesondere das duale Masterstudium muss weiter gestärkt werden, denn es wird von Unternehmen zunehmend zur Personalentwicklung genutzt.“

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