Letzte Aktualisierung: 07. Februar 2020

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GKN Aerospace überzeugt mit ganzheitlichem Gesundheitsmanagement

Der Anteil der Bevölkerung im Erwerbsalter wird schon in den nächsten zwei Jahrzehnten drastisch zurückgehen. Zwar wird die Gesamtbevölkerung in Bayern laut dem Landesamt für Statistik zwischen 2016 und 2036 um rund eine halbe Million Menschen auf knapp 13,5 Millionen anwachsen, doch diese Steigerung betrifft im Freistaat wesentlich die Alterskohorte der Über-65-Jährigen: Diese Gruppe wird um gut 37 Prozent anwachsen, während jene der 18- bis unter 40-Jährigen um 7,0 Prozent sinkt und jene der 40- bis unter 65-Jährige um 5,5 Prozent.

Das Resultat: Schon heute kämpfen Unternehmen um Fachkräfte; in Zukunft wird sich die Mangelsituation aller Voraussicht nach noch deutlich verschärfen. Es ist daher ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung, die Arbeitskraft der Beschäftigten möglichst lange zu erhalten.

Potenziale älterer Beschäftigter müssen gehoben werden

Die Initiative "Ältere und Arbeitswelt" will einen Beitrag dazu leisten, Arbeitnehmer*innen eine lange Erwerbstätigkeit bei guter Gesundheit und Motivation zu ermöglichen. Partner der im Frühjahr 2011 gegründeten Initiative sind neben der vbw das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e. V., der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Um die Ziele der Initiative zu erreichen, kommt gerade guten Beispielen aus der Betriebspraxis eine herausgehobene Bedeutung zu.

GKN Aerospace GmbH legt Fokus auf Gesundheitsförderung und -management

Die GKN Aerospace Deutschland GmbH bietet ihren Mitarbeitern am Standort München ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit dem Schwerpunkt im Bereich Gesundheitsförderung und -management. Rund ein Drittel der 500 Mitarbeiter am Standort sind älter als 50. Das Ziel ist, durch Prävention alle Mitarbeiter möglichst lange physisch und psychisch gesund zu erhalten.

Konkrete Maßnahmen sind beispielsweise im Bereich der Ergonomie höhenverstellbare Arbeitsmittel, die Reduktion von körperlichen Belastungen durch Hebe- und Tragehilfen in der Produktion sowie eine Physiotherapeutin, die für alle Abteilungen dreimal pro Woche für je zehn Minuten direkt am Arbeitsplatz Übungseinheiten anbietet. GKN stellt seinen Mitarbeitern kostenlos Obstkörbe zur Verfügung, bietet Kooperationen mit lokalen Fitnessstudios und hält Arbeitsplätze speziell für Mitarbeiter mit Einschränkungen vor. Darüber hinaus existiert zusammen mit dem Betriebsrat ein Arbeitskreis, in dem sich die Mitglieder regelmäßig alle vier bis sechs Wochen zum Thema altersgerechtes Arbeiten austauschen. Die Mitarbeiter können sich beim Betriebsarzt impfen lassen und erhalten auch Unterstützung beim Schriftverkehr mit dem Inklusionsamt oder der Rentenkasse. Beim Gesundheitstag in Kooperation mit einer Krankenkasse können diverse Messungen der Vitalfunktionen des Körpers an Ort und Stelle durchgeführt werden, und es gibt Informationen rund um das Thema Gesundheit.

Psychische Gesundheit mehr und mehr im Fokus

Da auch immer häufiger psychische Ursachen zu Fehlzeiten führen, gibt es bei GKN spezielle Schulungen der Führungskräfte bzgl. psychischer Erkrankungen. In Kooperation mit der Berufsgenossenschaft werden zudem regelmäßig Weiterbildungen zur Arbeitssicherheit und Verantwortung der Führungskräfte angeboten. Insgesamt bietet GKN den Beschäftigten eine beeindruckende Fülle an Programmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention. Die Initiative „Ältere und Arbeitswelt“ präsentiert das Unternehmen gerne in der Reihe der „Best Practices“.

Weitere Beispiele aus der betrieblichen Praxis

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Dr. Markus Meyer

Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung, Fachkräftesicherung, Vereinbarkeit Familie und Beruf, gesund me, BGM/BGF

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Markus Meyer
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