Letzte Aktualisierung: 12. März 2021

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Girls' Day Akademie MINT-Werkstatt mit Astronautin Randall

Anlässlich der MINT-Werkstatt des Projektes Girls‘ Day Akademie Bayern wiesen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm als Hauptförderer auf die Potenziale von Frauen in technischen Berufen hin. Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer: „Derzeit sind rund 26 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie weiblich. Naturwissenschaftliche und technische Berufe bieten hervorragende Chancen."

Die ‚Girls‘ Day Akademie‘ sei eine erfolgreiche Initiative, um schon bei jungen Mädchen Begeisterung für Technik zu wecken.

Astronautin-Trainee Randall weckt bei Teilnehmerinnen Technikbegeisterung

Zahlreiche Mädchen der 7. bis 10. Klassen erhielten im Rahmen der Girls’ Day Akademien eine vertiefte Berufsorientierung im naturwissenschaftlichen Bereich. Begleitet durch pädagogische Betreuung hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, beim selbstständigen Experimentieren und Forschen ihre technischen Talente zu entdecken.

In einer eineinhalb-tägigen MINT-Werkstatt intensivierten sie ihre Erfahrungen und erhielten die Möglichkeit mit professionellen Coaches ihre Berufswünsche zu überprüfen und zu konkretisieren. Diese fand als interaktiver Online-Workshop statt. Dabei setzten sie sich mit ihren Erwartungen an einen MINT-Beruf auseinander und erarbeiteten konkrete Schritte auf dem Weg zum Traumberuf.

Ein besonderes Highlight war für die Teilnehmerinnen dabei der direkte Austausch mit der Astrophysikerin Dr. Suzanna Randall. Die am European Southern Observatory in Garching tätige Wissenschaftlerin forscht an der Evolution von Sternen und ist als Moderatorin im erfolgreichen ZDF-Youtube-Kanal „Terra X Lesch & Co.“ zu sehen. Randall durchläuft im Rahmen der privaten Initiative „Die Astronautin“ seit 2018 eine Astronauten-Ausbildung und könnte 2022 die erste deutsche Frau im Weltall werden.

Über das Projekt Girls' Day Akademie

Die Girls' Day Akademien in Bayern werden als regionales Kooperationsmodell zwischen einer Schule, einem oder mehreren Unternehmen und einer weiterführenden Schule (zum Beispiel Fachoberschule) oder Hochschule durchgeführt. Sie werden während des ganzen Schuljahres für bis zu 15 Schülerinnen angeboten und finden zusätzlich zum regulären Unterricht statt. Im Zuge der Corona-Pandemie setzen die Girls‘ Day Akademien verstärkt auf digitale Konzepte und Angebote. Im Schuljahr 2020/2021 finden die Akademien an 19 bayerischen Realschulen und Gymnasien statt.


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Simona Riester

Integration von Geflüchteten, MINT-Talentförderung, Projekte

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