Letzte Aktualisierung: 17. Juli 2020

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Online-Projektbesuch: Abschluss der Girls' Day Akademie Ismaning

Anlässlich des Abschlusses des gemeinsamen Projektes "Girls' Day Akademie" haben die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie den Projektstandort Ismaning online besucht.

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zog gemeinsam mit den Projektpartnern Bilanz und betonte: „Derzeit sind rund 26 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich, deutschlandweit sogar nur rund 20 Prozent. Wir wollen, dass noch mehr Frauen den Weg in technische Berufe und damit in die bayerischen M+E Unternehmen finden. Dafür müssen wir zum einen über die sehr guten Rahmenbedingungen in der M+E Industrie informieren. Die bayerische M+E Industrie steht für hohe Übernahmequoten und sehr gute Verdienste. Zum anderen müssen wir Frauen noch besser als bisher an die "Männerdomäne Technik" heranführen. Die "Girls‘Day Akademie" ist eine erfolgreiche Initiative, um schon bei jungen Mädchen Begeisterung für Technik zu wecken.“

Die "Girls‘ Day Akademie" hat sich in den letzten Jahren als bewährtes Projekt für die Berufsorientierung bei Schülerinnen in ganz Bayern etabliert. 19 Akademien wurden im Freistaat als Kooperationsmodell zwischen einer teilnehmenden Schule, mehreren Unternehmen und einer weiterführenden Schule oder Hochschule durchgeführt.

Win-Win für Schülerinnen und Unternehmen

„Das Projekt bietet Vorteile für alle Seiten: Die Schülerinnen lernen Tätigkeiten aus M+E Berufen praxisnah kennen und die Unternehmen können sich als attraktiver Arbeitgeber gegenüber potenziellen Azubis präsentieren“, so Brossardt.

In den sieben Regierungsbezirken beteiligen sich im zu Ende gehenden Schuljahr 21 Schulen sowie 50 Unternehmen. Die "Girls‘Day Akademien" werden während des ganzen Schuljahres für bis zu 15 Schülerinnen angeboten und finden ergänzend zum Schulunterricht statt. Die Teilnehmerinnen treffen sich in der Regel wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen. Die Girls‘ Day Akademie setzt dabei auch verstärkt auf vielfältige digitale Konzepte und Angebote, wie Webinare oder angeleitete Home-Experimente. Auch die Eltern werden im Rahmen eines Online-MINT-Elternabends für Ihre Rolle als Unterstützer im Berufsorientierungsprozess ihrer Töchter über die Chancen für Frauen in MINT-Berufen informiert.

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Simona Riester

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