Letzte Aktualisierung: 30. August 2018

Information

Bayerische M+E Ausbildung auf Rekordniveau stabil

Am 31. Juli 2018 hat Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, die Zahlen der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage vorgestellt. Der Ausbildungsstellenmarkt in Bayerns Metall- und Elektroindustrie bewegt sich weiter auf Rekordniveau. "Nach dem Rekordwert von 2017 wird 2018 nochmals eine kleine Steigerung erreicht. Jetzt und auch in Zukunft bietet die bayerische M+E Industrie beste Chancen für Jugendliche", so Brossardt.

Ausbildung auf Rekordniveau

Für 2018 wird in der bayerischen M+E Industrie mit rund 15.200 neuen Ausbildungsverträgen gerechnet. Dies entspricht einem Allzeithoch. "Die Zahl entspricht einer Steigerung von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und zeigt, dass sich die Ausbildung in der bayerischen M+E Industrie auf einem Rekordniveau stabilisiert", erklärte Bertram Brossardt bei der Vorstellung der M+E Ausbildungszahlen und der Ergebnisse der halbjährlichen Unternehmensumfrage. "Auch für 2019 rechnen wir mit Ausbildungsverträgen auf konstant hohem Niveau", so Brossardt weiter.

Mangel an geeigneten Bewerbern

Die Umfrage verdeutlicht: Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge könnte sogar noch höher sein, wenn es mehr geeignete Bewerber gäbe. Denn von den 31 Prozent der Unternehmen, deren Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge im Vergleich zu 2017 zurückgegangen ist, gaben knapp 42 Prozent als Begründung an, dass es an geeigneten Bewerbern mangelte. Knapp 39 Prozent gaben an, dass es zu wenige Bewerber gab. Auffällig ist insbesondere, dass dieser Wert im Vergleich zu der M+E Umfrage im Herbst 2017 deutlich gestiegen ist.

Hohe Übernahmequote in der bayerischen M+E Industrie

Die traditionell hohe Übernahmequote in der bayerischen M+E Industrie ist weiterhin exzellent. 2018 übernehmen knapp 93 Prozent der Unternehmen ihrer Auszubildenden. Brossardt erklärte: "Knapp fünf Prozent der Auszubildenden haben das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen." Hingegen wurde das Arbeitsverhältnis nur in knapp zwei Prozent der Fälle auf Wunsch des Unternehmens nicht weitergeführt. Auch 2019 planen die Unternehmen, den Großteil der Auszubildenden dauerhaft an sich zu binden: für 2019 rechnen die bayerischen M+E Arbeitgeber mit einer Übernahmequote von knapp 95 Prozent.

Ansprache von Studienabbrechern für die betriebliche Ausbildung

Studienabbrecher sind oft geeignete Bewerber für die betriebliche Ausbildung. Eine Sonderauswertung der Umfrage zeigte, dass knapp 28 Prozent der befragten Unternehmen Erfahrung mit der expliziten Ansprache von Studienabbrechern für die betriebliche Ausbildung haben. Dies verdeutlicht: die Betriebe nutzen das Potenzial der Zielgruppe zunehmend für die betriebliche Ausbildung.

Nutzung von Verbundmodellen

Knapp 24 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen nutzen Verbundmodelle in der Ausbildung. "Diese Quote zeigt den hohen Willen der Unternehmen, auch mithilfe von Formen der Lernortkooperationen und der Zusammenarbeit auszubilden, wenn man nicht das gesamte Ausbildungsportfolio abdecken kann", betonte Brossardt.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Isabell Grella
nach oben