Letzte Aktualisierung: 16. August 2021

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Sonderauswertung der IW-Weiterbildungserhebung 2020

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat aus den Daten der aktuellen IW-Weiterbildungserhebung 2020 (mit Daten für das Jahr 2019) auch eine Sonderauswertung zur Weiterbildung in der M+E Industrie vorgenommen. Das Weiterbildungsengagement der Metall- und Elektroindustrie ist seit dem Jahr 2016 gestiegen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die Sonderauswertung zeigt die folgenden Ergebnisse auf:

  • Mit einer Weiterbildungsbeteiligung von 85,7 Prozent im Jahr 2019 unterstreicht die M+E Industrie ihr großes Engagement in der betrieblichen Weiterbildung. Diese ist im Vergleich zum Jahr 2016 um 6,7 Prozent gestiegen.
  • Die M+E Unternehmen haben 2019 pro Mitarbeiter 1.110 Euro in die Weiterbildung investiert. Hochgerechnet auf alle Mitarbeiter investierte die M+E Industrie 2019 damit rund 4,8 Milliarden Euro in die Weiterbildung.
  • Die M+E Unternehmen vermitteln in der Weiterbildung vergleichsweise häufig digitale Kompetenzen. Wichtig sind für sie arbeitsplatznahe Formen der Weiterbildung. Das spiegelt sich auch in der Nutzung von digitalen Lernangeboten wider.
  • Besonders wichtig war es den M+E Unternehmen, die beruflichen Fachkompetenzen ihrer Mitarbeiter auszubauen sowie deren Qualifikationen an neue Technologien und Arbeitsprozesse anzupassen.
  • Der Digitalisierungsgrad hat in der M+E Industrie seit 2016 stärker zugenommen als im verarbeitenden Gewerbe und in der Gesamtwirtschaft. Durch die Einführung neuer digitaler Technologien ist auch der Weiterbildungsbedarf in den Unternehmen gestiegen. Besonders häufig werden die Anwendung fachspezifischer Software sowie Fähigkeiten zu digitaler Kommunikation vermittelt.

Die detaillierten Informationen können Sie der Broschüre entnehmen.

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Broschüre Weiterbildung M+E Industrie 2019

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Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

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Isabell Grella
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