Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2020

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Ausbildungssituation in der bayerischen M+E Industrie

Am 29. Juni 2020 hat vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Zahlen zur aktuellen Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt sowie die Ergebnisse der aktuellsten Ausbildungsumfrage in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie vorgestellt.

Ausbildungsentwicklung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie

Die bayme vbm Umfrage, eine repräsentative Befragung unserer bayme vbm Mitgliedsunternehmen, ergab die Prognose von 14.700 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen für das Ausbildungsjahr 2020. Dies bedeutet einen Rückgang von rund 7,9 Prozent.

Die Entwicklung spiegelt die schwierige konjunkturelle Situation in der Metall- und Elektroindustrie wider. Hinzu kommen Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist trotz der Rezession hoch“, kommentierte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen und fügt hinzu: „Die Betriebe nehmen ihre Verantwortung sehr ernst, setzen auf Nachwuchssicherung und bieten den jungen Menschen gute Perspektiven. Jugendliche finden in der Metall- und Elektroindustrie verlässliche Arbeitgeber. Die Stimmung ist vorsichtig optimistisch: Für 2021 wird kein weiterer Rückgang, sondern ein konstantes Niveau der Ausbildungszahlen erwartet.“

Ausbildungsvergütung in der bayerischen M+E Industrie

Die tarifliche Ausbildungsvergütung ist in der M+E Industrie sehr attraktiv. Seit dem 01. April 2018 beträgt das Azubigehalt durchschnittlich rund 1.111 Euro.

Übernahmequote

Die Übernahmesituation ist weiterhin gut: 87 Prozent der Unternehmen übernehmen 2020 ihre Azubis befristet oder unbefristet. Wird ein Auszubildender nicht übernommen, so geschieht dies meist auf eigenen Wunsch.

Ausbildungsgestaltung in Corona-Zeiten

85,5 Prozent der bayerischen M+E haben mindestens eine Maßnahme für die Ausbildungsgestaltung in Corona-Zeiten ergriffen. Die Maßnahmen sind insbesondere Homeoffice (76,5 Prozent) und digitale Ausbildungsveranstaltungen (48,2 Prozent).

Recruiting in Corona-Zeiten

54 Prozent der befragten Unternehmen haben bislang mindestens eine Maßnahme für das Recruiting in Corona-Zeiten ergriffen.

Knapp 58,4 Prozent haben in Corona-Zeiten virtuelle Bewerbungsgespräche durchgeführt. 52,3 Prozent nutzen Berufseignungstests. Knapp ein Drittel beteiligten sich an virtuellen Veranstaltungen, z. B. Berufsorientierungsmessen.


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