Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2018

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Pakt für die Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern

Die Automobilindustrie steht vor mehreren gewaltigen Herausforderungen gleichzeitig: Digitalisierung (automatisiertes, autonomes und vernetztes Fahren), der Wandel bei den Antriebstechnologien (insbesondere die Elektrifizierung) und Veränderungen im Nutzungsverhalten, zum Beispiel neue Mobilitätskonzepte wie das Car Sharing, führen zu großen Veränderungsprozessen. Um den Wandel erfolgreich zu bewältigen, müssen Politik, Unternehmen und Sozialpartner an einem Strang ziehen.

Breite Allianz für die Zukunft

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt, IGM Bezirksleiter Jürgen Wechsler und Vertreter der Bayerischen Automobilhersteller sowie großer Zulieferer haben heute einen Pakt für die Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern unterzeichnet.

Darin bekennen sich die Unterzeichner dazu, die führende Position als Premiumstandort, Technologie- und Innovationsführer im Fahrzeugbau zu erhalten, und damit sowohl Wertschöpfung als auch zukunftsfeste Arbeitsplätze sicherzustellen.

Die Staatsregierung will dafür unter anderem die Forschungsförderung gezielt stärken, dabei aber auch künftig grundsätzlich technologieneutral ausrichten. Regulierenden Eingriffen wie Fahrverboten, Quoten für bestimmte Antriebstechnologien oder Zulassungsbeschränkungen für Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor wird eine klare Absage erteilt.

Die Inhalte des Pakts stehen in Übereinstimmung mit den Handlungsempfehlungen zur Zukunft des Automobilstandorts Bayern , die der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft im Dezember 2017 vorgelegt hat.

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Pakt zur Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern

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Christine Völzow

Leiterin Abteilung Wirtschaftspolitik
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