Letzte Aktualisierung: 02. Oktober 2020

Studie

Versorgungsgrad der digitalen Infrastruktur in Bayern

Wir analysieren seit 2013 regelmäßig den Ausbaustand der digitalen Infrastruktur in Bayern. Die aktuelle Studie belegt: Der Freistaat hat dank seiner zielgerichteten Breitbandförderpolitik beachtliche Ausbauerfolge im kabelgebundenen Netz erzielt und baut im deutschen Vergleich seinen Vorsprung in allen Regionstypen aus. Das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit 100 Mbit/s bis Ende 2020 wird aber nicht erreicht.

Auch bei der Mobilfunkversorgung sehen wir gegenüber dem Vorjahr deutliche Fortschritte, insbesondere auf Autobahnen und Bundesstraßen. Einige Streckenabschnitte weisen jedoch noch immer Lücken auf. Von flächendeckend ausreichenden Netzen kann somit noch immer nicht gesprochen werden.

Im internationalen Vergleich besteht zu den konkurrierenden HighTech Standorten allerdings weiterhin großer Nachholbedarf, insbesondere im Glasfaserausbau und der Errichtung des 5G-Mobilfunknetzes.

Unsere zeitgleich vorgestellte Studie Breitbandbedarf der bayerischen Unternehmen auf Basis einer Unternehmensbefragung zeigt, dass die Corona-bedingt intensivere Nutzung der Netze gut bewältigt wurde. Allerdings steigen die Anforderungen schneller, so dass das Ausbaugeschehen nicht Schritt halten kann.

Bayern ist unterwegs in die digitale Gesellschaft und bayerische Unternehmen gestalten diesen Weg prägend mit. Die Netze zukunftsgerecht mitwachsen zu lassen, bleibt eine anspruchsvolle Aufgabe für Staat und Wirtschaft. Ein flächendeckender Glasfaserausbau und ein 5G-Mobilfunknetz ohne Lücken müssen dabei bis zum Jahr 2025 Realität werden.

Die Studie steht zum Download bereit.


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Dr. Benedikt Rüchardt

Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunalwirtschaft

+49 (0)89-551 78-249
Benedikt Rüchardt
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