Letzte Aktualisierung: 18. November 2021

Information

Förderaufruf: Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Unternehmen und Kommunen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die neue Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ veröffentlicht.

Mit der Förderrichtlinie soll künftig der Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge gefördert werden.

Den Unternehmen und Kommunen soll damit der Umstieg auf eine klimafreundliche Flotte erleichtert und ein wichtiger Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und damit zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet werden. Zudem soll Unternehmen und Kommunen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Beschäftigten beim Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge zu unterstützen, indem nicht öffentlich zugängliche Parkplätze am Arbeitsplatz mit Ladeinfrastruktur für Beschäftigte ausgestattet werden.

Fördervoraussetzungen

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer neuen, nicht öffentlich zugänglichen stationären Ladestation inklusive des Netzanschlusses. Die Ladeinfrastruktur muss sich an Stellplätzen auf Liegenschaften befinden, die zur gewerblichen und kommunalen Nutzung oder zum Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten vorgesehen sind.

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Kommunen, die eine nicht öffentlich zugängliche Ladestation zum Aufladen gewerblich oder kommunal genutzter Elektrofahrzeuge (Flottenfahrzeuge) und/oder zum Aufladen von Elektrofahrzeugen von Beschäftigten eines Unternehmens oder einer Kommune in der Bundesrepublik Deutschland errichten.

Fördergegenstand

Bei der Ermittlung der Gesamtausgaben können Ausgaben für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

• Ladestation (Hardware)

• Energiemanagementsystem / Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen

• Elektrischer Anschluss (Netzanschluss) und Batteriespeichersysteme

• Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (z.B. auch Erdarbeiten)

• Notwendige technische und bauliche Maßnahmen am Netzanschlusspunkt und am Gebäude, z.B. bauliche Veränderungen zur Teilnahme an einem Flexibilitätsmechanismus nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

• Notwendige Ertüchtigungs-/Modernisierungsmaßnahmen der Gebäudeelektrik sowie der Telekommunikationsanbindung der Ladestation

Förderhöhe

Der Zuschuss ist vom Zuschussempfänger vor Beginn des Vorhabens zu beantragen. Der Zuschuss beträgt maximal 900 Euro pro Ladepunkt, darf aber 70 % der förderfähigen Ausgaben nicht überschreiten. Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert.

Das Gesamtfördervolumen beträgt rund 350 Millionen Euro. Der maximale Zuschuss pro Standort (Investitionsadresse) beträgt bei Unternehmen 45.000 Euro.

Anträge können ab dem 23. November 2021 über das Förderportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden. Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem Internetauftritt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.


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