Letzte Aktualisierung: 07. Mai 2019

Studie

Wettbewerber der deutschen M+E Industrie - Länderreport Österreich

Die Studie Wettbewerber der deutschen M+E Industrie untersucht und vergleicht entscheidende Standortfaktoren für wichtige Wettbewerber und Standortalternativen der M+E-Industrie in Deutschland.

Österreich ist ein wichtiger Wirtschaftspartner

Österreich ist nach China und den USA der drittwichtigste Handelspartner Bayerns im Bereich der M+E Industrie. Unser südlicher Nachbar ist vor allem ein bedeutendes Lieferland: 8,5 Prozent der M+E Importe Bayerns kommen aus der Alpenrpublik. Umgekehrt fließen 5,3 Prozent der M+E Exporte nach Österreich.

Das Land ist auch ein wichtiger Investitionsstandort. Bayerische Unternehmen haben 485 Betriebe in Österreich, in denen 57.000 Beschäftigte tätig sind.

Hohe Arbeitskosten, aber niedrigere Energiepreise

  • Die Arbeitskosten in der österreichischen M+E Industrie sind mit 39,56 Euro pro Stunde die zweithöchsten hinter Deutschland. Dennoch liegen die deutschen Kosten um zehn Prozent höher.
  • Österreich kann gegenüber Deutschland mit deutlich niedrigeren Energiepreisen punkten. Sie liegen um rund ein Drittel unter dem deutschen Niveau. Dabei konnte Österreich seine Position spürbar verbessern, 2007 lagen die Energiepreise nur leicht unter dem Niveau in Deutschland.
  • Der Unternehmenssteuersatz in Österreich liegt mit 25 Prozent unter dem deutschen von 31 Prozent, zudem ist die Steuerbürokratie weniger ausgeprägt. Hier konnte sich Österreich in den vergangenen Jahren weiter verbessern.
  • Die Kündigungsschutzregelungen in Österreich sind flexibler als in Deutschland, dagegen sind temporäre Beschäftigungsformen wie Befristungen oder Zeitarbeit etwas stärker reguliert.

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