Letzte Aktualisierung: 04. September 2020

Position

Arbeitszeitflexibilisierung im Flächentarif maximieren

Die deutsche und bayerische Wirtschaft befinden sich durch die gegenwärtige Corona-Pandemie in einer tiefgreifenden Krise. Für viele Unternehmen verschärft sich die bereits bestehende schwierige konjunkturelle Situation mit sinkender Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Zeitgleich muss ein tiefgreifender struktureller Wandel bewältigt werden, beispielsweise in der Automobilindustrie und bei ihren Zulieferern. Hinzu kommen die Herausforderungen und Auswirkungen der digitalen Transformation, um im internationalen Umfeld erfolgreich bestehen zu können.

Spielräume der Betriebe ausweiten

Die optimale Gestaltung flexibler Arbeitszeitregelungen ist daher für die Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Denn die Dauer der Arbeitszeit und ihre flexible Verteilung beeinflussen die Personalkosten, die Innovationsfähigkeit sowie die Investitionsbedingungen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Wichtige Stellschrauben sind vor allem das Volumen und die flexible Verteilung der Arbeitszeit im Betrieb. Hier gilt es, die bestehenden Spielräume und Instrumente betriebsindividuell zu nutzen und auszuweiten.

Reform der Flächentarifverträge darf nicht stehen bleiben

Durch die in der Tarifrunde 2018 vereinbarten Regelungen wurden die Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung zwar erhöht, jedoch darf die Reform der Flächentarifverträge nicht stehen bleiben. Die Corona-Pandemie hat die Handlungsnotwendigkeit noch einmal deutlich verschärft.

Ausweitung der Arbeitszeitflexibilisierung nötig

Unsere Position bündelt die Forderungen des vbm zu einer Ausweitung der Regelungen zur Arbeitszeitflexibilisierung in den Tarifverträgen der bayerischen M+E Industrie.


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