Letzte Aktualisierung: 01. September 2017

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Mehr Flexibilität – Anforderungen an tarifliche Arbeitsbedingungen

Der Flächentarifvertrag ist ein wichtiges Instrument zur Regelung der kollektiven Arbeitsbedingungen einer ganzen Branche. Die Akzeptanz von Flächentarifverträgen sinkt jedoch. Unternehmen stehen heute in einem immer größeren, schnelleren und volatileren Wettbewerb. Dem müssen auch tarifliche Arbeitsbedingungen Rechnung tragen.

Flexibilität als Stellschraube für Wettbewerbsfähigkeit

Neben der Höhe der Entgeltabschlüsse und der Kostenbelastung für die Unternehmen ist Flexibilität die Stellschraube, um international wettbewerbsfähig zu sein und langfristig Arbeitsplätze und Wertschöpfung am Standort Bayern und Deutschland zu bewahren und neu zu schaffen.

Notwendig sind flexible Tarifverträge, die die Heterogenität unserer Industrie und der Regionen als Mindestbedingungen abbilden. Aus diesem Grund sehen die Tarifverträge der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bereits heute betriebliche Flexibilisierungsmöglichkeiten durch Öffnungsklauseln vor.

Flexibilisierung der Tarifverträge ausweiten

Um den Flächentarifvertrag attraktiv und wettbewerbsfähig zu gestalten, müssen die Flexibilisierungsmöglichkeiten weiter ausgeweitet werden.


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