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Autor*in des Beitrags

Christine Völzow

Geschäftsführerin, Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik

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Monitoring der deutschen Gasbilanz

Energie / Umwelt, Rohstoffe und Ressourcen | Studie | 25.11.2022

Monitoring der deutschen Gasbilanz

In unserer Ende Juni 2022 veröffentlichten Studie Folgen einer Lieferunterbrechung von russischem Gas für die deutsche Industrie haben wir ein Szenario untersucht, in dem ab Anfang Juli gar kein Erdgas mehr aus Russland importiert wird. Die daraus resultierenden erheblichen Engpässe in der Industrie hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit zu massiven Wertschöpfungsverlusten geführt.

Update der Gasbilanz

Mittlerweile wird kein russisches Erdgas mehr über Pipelines nach Deutschland importiert, aber gleichzeitig wurden die Anstrengungen zu Erschließung alternativer Bezugsquellen, Substitution und Einsparung intensiv fortgesetzt. Diese Entwicklungen der letzten Monate fließen in das vorliegende Update der Gasbilanz ein, um ein aktuelles Bild zu zeichnen.

Zwischenstand im Oktober: die Gaslücke ist kleiner geworden, aber Entwarnung nicht angezeigt

Insgesamt zeigt sich, dass wir mittlerweile besser vorbereitet sind und die Gefahr einer erheblichen Unterversorgung deutlich geringer geworden ist. Ob es uns gelingt, einen Engpass mit dramatischen Folgen für die Wirtschaft abzuwenden, hängt letztlich davon ab, wie erfolgreich die Einsparbemühungen seitens der Unternehmen und Haushalte sind.

Entwarnung ist in keinem Fall angezeigt, da mit den aktuellen Erdgaspreisen in einigen Unternehmen keine wirtschaftliche Produktion mehr möglich ist, so dass eine ökonomische Gaslücke droht. Hier muss mit gezielten Maßnahmen gegengesteuert werden.