Letzte Aktualisierung: 17. August 2011

Pressemitteilung

vbw fordert Deckelung der EEG-Umlage für Industriestrom bei zwei Cent pro Kilowattstunde / Brossardt: „Strompreisanstieg darf Wirtschaft nicht gefährden“

17.08.2011 - München

(München, 17.08.2011). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. drängt auf eine schnelle Entscheidung zur Reduzierung der EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)-Umlage für Unternehmen. „Der durch die Umlage bewirkte Strompreisanstieg darf unsere Wirtschaft nicht gefährden. Wir brauchen die Deckelung der EEG-Umlage für Industriestrom bei zwei Cent pro Kilowattstunde“, fordert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Laut Brossardt ist der Industriestrom in Deutschland teurer als in den meisten anderen europäischen Staaten: „Dabei hat Industriestrom in Deutschland besondere Relevanz, weil wir das Land mit dem höchsten Industrieanteil und den meisten Industriebeschäftigten sind.“ Erst 2011 wurde die EEG-Umlage um 70 Prozent auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde angehoben. „Das belastet unsere Betriebe und verschlechtert ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Für unsere exportorientierte Industrie ist das nicht akzeptabel. Nach einer wissenschaftlichen Berechnung der TU Berlin wird die EEG-Umlage bis 2025 sogar weiter auf bis zu sechs Cent pro Kilowattstunde steigen. Das ist nicht hinnehmbar. Der Bundesgesetzgeber muss dringend nachbessern“, betont Brossardt und fordert die Politik auf, initiativ zu werden, um die Unternehmen baldmöglichst zu entlasten.

„Eine Entlastung der Industrieunternehmen durch Deckelung der EEG-Umlage auf zwei Cent pro Kilowattstunde ist zum Erhalt der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland und Bayern zwingend notwendig. Angesichts steigender Produktivität werden die Strompreise immer wichtiger. Inländische Firmen ebenso wie ausländische werden künftig in Bayern nur investieren, wenn ihnen Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung steht“, so Brossardt.

Kontakt: Antje Zientek, Tel. 089-551 78-399


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