Letzte Aktualisierung: 21. August 2012

Pressemitteilung

Bayerische M+E Industrie: Abkühlung bei Produktion und Auftragseingang im zweiten Quartal / Brossardt: „Längerfristige Konjunkturabkühlung zu erwarten“

22.08.2012 - München

(München, 22.08.2012). Produktion und Auftragseingänge in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie sind im zweiten Quartal 2012 zurückgegangen. Das teilten die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm am Mittwoch in München mit. „Nachdem die Stimmungsindikatoren schon länger in diese Richtung gingen, zeigen jetzt die harten Fakten die konjunkturelle Abkühlung“, erklärte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

linkbox} So sank die Produktion in der bayerischen M+E Industrie im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem ersten um 2,3 Prozent. Da auch die Auftragseingänge um 1,2 Prozent zurückgingen, ist eine Besserung nicht in Sicht. Mit dem ersten Quartal 2012 waren Produktion (+2,9 Prozent) und Auftragseingänge (+2,1 Prozent) gegenüber dem Vorquartal noch gestiegen. „Die Auftragseingänge zeigen nach unten, eine längerfristige Abkühlung ist zu befürchten“, sagte Brossardt.

Ein wesentlicher Grund für die Eintrübung ist laut bayme vbm der Abschwung im Euroraum. „Rund ein Drittel der bayerischen Metall- und Elektro-Exporte gehen in die Staaten der Eurozone. Bisher konnten die bayerischen M+E Unternehmen den dortigen wirtschaftlichen Abschwung durch ihre gute Marktstellung in den Schwellenländern abfedern. In den Emerging Markets lässt die Dynamik aber ebenfalls nach“, so Brossardt.

Kontakt: Simone Engler, Tel. 089-551 78-335


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