Letzte Aktualisierung: 10. April 2012

Pressemitteilung

Fit für den demografischen Wandel? / Brossardt: „bayme vbm ‚AltersstrukturAnalyse-Tool’ unterstützt Unternehmen bei einer demografiefesten Personalpolitik“

10.04.2012 - München

(München, 10.04.2012). Bereits 2030 wird jeder Dritte in Bayern älter als 60 Jahre sein. „Der demografische Wandel macht auch vor den Unternehmen nicht halt. Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, gestalten die Betriebe ihre Personalpolitik demografiefest“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. Mit „demografie(me)“, dem jüngsten Projekt im Rahmen des Aktionsprogramms Fachkräftesicherung von bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., werden die bayerischen M+E Betriebe bei dieser Herausforderung unterstützt. „Wir haben dieses Tool so konzipiert, dass die Unternehmen frühzeitig erkennen können, ob ihre Personalstruktur auf den demografischen Wandel vorbereitet ist“.

Unter www.altersstrukturanalyse-bayern.de bieten bayme vbm den M+E Mitgliedsunternehmen ein umfassendes Online-Tool: die Unternehmen erfahren in einem Branchenvergleich, wie sich die Altersstruktur ihrer Belegschaft vom Durchschnitt der M+E Industrie unterscheidet – differenziert nach Teilbranchen und Regionen. Zudem bekommen die Unternehmen eine Analyse ihrer aktuellen Personalstruktur und eine Prognose für die kommenden Jahre. Als Drittes bietet das Tool einen ‚FachkräfteCheck’, der aufzeigt, ob es am Unternehmensstandort künftig zu Problemen bei der Stellenbesetzung kommen kann.

Um die bayerischen Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen, haben bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vor einem Jahr die Initiative „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“ gestartet. Brossardt. „Wir haben hierfür fünf Handlungsfelder definiert. Der erste Punkt ist eine bessere Qualifizierung und schnellere Vermittlung, um die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen zu verbessern. Das zweite Handlungsfeld ist die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung insgesamt, vor allem von Frauen. Drittens müssen wir die Wochen- und Lebensarbeitszeit verlängern. Dazu gehört das Projekt „demografie(me)“. Viertens brauchen wir eine breit angelegte Bildungsoffensive. Fünftens müssen wir gezielt die Zuwanderung aus dem Ausland gestalten.

Kontakt: Andrea Reischl, Tel. 089-551 78-372


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