Letzte Aktualisierung: 30. August 2012

Pressemitteilung

Krankenstand in der bayerischen M+E-Industrie leicht gesunken / Brossardt: „Engagement der Betriebe im Gesundheitsmanagement wirkt“

31.08.2012 - München

(München, 31.08.2012) Der Krankenstand in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist 2011 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Das geht aus einer Mitgliederbefragung der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm hervor. Demnach ging die Krankenstands-quote von 4,2 Prozent im Jahr 2010 auf 4,1 Prozent im Jahr 2011 zurück. „Im Zehnjahresvergleich sehen wir eine deutliche Tendenz zu weniger Fehlzeiten bei den Arbeitnehmern. Noch im Jahr 2001 lag die Krankenstandsquote bei 5,0 Prozent“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm.

Für Brossardt zeigen die langfristig angelegten Anstrengungen der Unternehmen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Wirkung. „Sie brauchen nicht nur qualifizierte, sondern vor allem auch gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter. Das Engagement der Betriebe macht sich bezahlt, das sieht man am Krankenstand“, sagt Brossardt.

Die höchsten Fehlzeiten weisen die Branchen der Metall- und Elektroindustrie auf, in denen körperlich anstrengende Tätigkeiten im Vordergrund stehen. Beispielsweise lag im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen die Krankenstandsquote 2011 bei 4,6 Prozent. Sie ist aber seit 2010 um 0,3 Prozent gesunken. Bei den Informationsdienstleistungen lag die Quote 2011 bei nur 2,4 Prozent.

Nach der aktuellen Krankheitstandsquote von 4,1 Prozent fehlte 2011 jeder Arbeitnehmer im Schnitt an 10,3 Tagen. Für die gesamte bayerische M+E Industrie sind dadurch im letzten Jahr Kosten für Entgeltfortzahlungen in Höhe von rund einer Milliarde Euro entstanden.


Kontakt: Simone Engler, Tel. 089-551 78-335


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