Letzte Aktualisierung: 03. April 2012

Pressemitteilung

bayme vbm ziehen positive Zwischenbilanz zur „Plattform Betreuung“

03.04.2012 - München

(München, 10.04.2012). Vor gut eineinhalb Jahren haben die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm das Projekt „Plattform Betreuung“ gestartet. Es bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bayerischen Metall- und Elektroindustrie Hilfe bei Engpässen in der Kinder- und Pflegebetreuung mit einem Beratungs- und Vermittlungsservice.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm zieht eine positive Zwischenbilanz: „Rund 1200 Mitgliedsunternehmen machen bei der ‚Plattform Betreuung’ mit. Damit können mehr als 450.000 Menschen auf die Leistungen zugreifen. Dieser Erfolg beweist, wie wichtig den bayerischen Betrieben Familienfreundlichkeit ist.“

Familienfreundliche Infrastrukturen seien ein Mehrwert für die Unternehmen und ein Baustein, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern. Bereits 2015 werden allein in Bayern eine halbe Million Fachkräfte fehlen. Darüber hinaus verlange die Beschleunigung von Arbeitsprozessen den Beschäftigten mehr Flexibilität im Berufsleben ab. "Familienfreundliche Maßnahmen geben Frauen wie Männern die Möglichkeit, auch mit Familie ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben“, erklärt Brossardt.

Um die bayerischen Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen, haben bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vor einem Jahr die Initiative „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“ gestartet.

Brossardt: „Wir haben hierfür fünf Handlungsfelder definiert. Der erste Punkt ist eine bessere Qualifizierung und schnellere Vermittlung, um die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen zu verbessern’. Das zweite Handlungsfeld ist die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung insgesamt, vor allem von Frauen. Hierzu gehört das Projekt „Plattform Betreuung“. Drittens müssen wir die Wochen- und Lebensarbeitszeit verlängern. Viertens brauchen wir eine breit angelegte Bildungsoffensive. Fünftens müssen wir gezielt die Zuwanderung aus dem Ausland gestalten.“

Kontakt: Simone Michel, Tel. 089-551 78-335


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