Letzte Aktualisierung: 16. August 2012

Pressemitteilung

vbw Studie über bayerische Exportmärkte Teil 3: Indonesien / Brossardt: „Infrastrukturausbau und Modernisierung der Industrie bei hoher Importabhängigkeit bieten große Chancen“

16.08.2012 - München

Für die bayerische Wirtschaft gibt es in Indonesien gute Exportchancen. Das geht aus einer vbw Studie zu den Chancen der bayerischen Wirtschaft auf Auslandsmärkten hervor, die von der Unternehmensberatung Roland Berger erstellt wurde. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Indonesien ist die größte Volkswirtschaft Südostasiens. Die Wirtschaft des Landes ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Chancen ergeben sich für die bayerische Wirtschaft vor allem durch den großen Nachholbedarf an Infrastrukturinvestitionen, vor allem im Energie- und Verkehrsbereich sowie bei der Modernisierung der Industrie.“

Allein bis 2014 will die indonesische Regierung 100 Milliarden Euro für Infrastruktur-investitionen bereitstellen. Derzeit wächst der Ausbau der Elektrizitätsversorgung pro Jahr um neun Prozent. Bis 2029 sollen alle Landesteile elektrifiziert sein.

Auch die Nachfrage nach Maschinenbauprodukten wird aufgrund des hohen Nachholbedarfs der indonesischen Industrie steigen. Die Regierung unterstützt die Industrie bei der Modernisierung mit Steuererleichterungen und Fördermaßnahmen. Brossardt: „Indonesien ist beim Ausbau der Infrastruktur und der Industrie in hohem Maße von Importen abhängig. Das Land muss praktisch alle Maschinen, außerdem 80 Prozent der Pharmawirkstoffe und 50 Prozent der chemischen Basisstoffe importieren.“

Im Jahr 2011 exportierte Bayern Waren im Wert von gut 270 Millionen Euro nach Indonesien. Das entspricht einem Anteil von 0,2 Prozent an den gesamten Ausfuhren des Freistaats. Brossardt: „Indonesien verfügt mit seinem Rohstoffreichtum, seiner großen und weiter wachsenden Bevölkerung, der aufstrebenden Mittelschicht und seiner geringen Staatsverschuldung über das Potenzial, auch langfristig hohe Wachstumsraten zu erzielen. Es ist davon auszugehen, dass das Land bis 2030 zu den zehn größten Volkswirtschaften der Erde aufschließen wird. Die Aussichten stehen gut, dass die bayerische Wirtschaft von dieser Entwicklung profitieren wird. Die Ausfuhren des Freistaats nach Indonesien werden deutlich zunehmen.“

Pressevertreter können eine Zusammenfassung der Studie mit dem Titel „Perspektiven auf Auslandsmärkten 2.0“ per Telefon bestellen.

Kontakt: Raimo Kröll, 089-551 78-378


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