Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2013

Pressemitteilung

vbm widerspricht positiver Konjunktureinschätzung der IG Metall Bayern / Brossardt: „Lage der bayerischen M+E-Industrie von Unsicherheit geprägt“

29.01.2013 - München

Der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. ist verwundert über die Konjunktureinschätzung der IG Metall Bayern, zumal die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose für 2013 gesenkt haben. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm: „Die Konjunktureinschätzung der IG Metall Bayern ist auf Sand gebaut. Offenbar beschränkt sich ihre Wahrnehmung auf jene Unternehmen, denen es derzeit gut geht. Es geht aber gerade in der Tarifrunde darum, das gesamte Spektrum der Betriebe zu berücksichtigen und damit auch jene, die derzeit Probleme haben.“

Brossardt weiter: „Die konjunkturelle Lage der bayerische M+E-Industrie ist von Unsicherheit geprägt. Das zweite Halbjahr 2012 brachte eine spürbare Abkühlung. So hat sich die Produktion in den Monaten Oktober/November 2012 gegenüber dem dritten Quartal 2012 um 1,2 Prozent verringert. Unsere Mitgliederbefragung prognostiziert eine weitere Abkühlung in den nächsten Monaten. 2013 ist bestenfalls eine Seitwärtsbewegung zu erwarten. Nach den deutlichen Lohnsteigerungen 2012 ist in der kommenden Tarifrunde Augenmaß gefragt.“

Der vbm Hauptgeschäftsführer wies zudem auf Warnsignale bei der Beschäfti-gungsentwicklung in der bayerischen M+E-Industrie hin: „Der Beschäftigungsaufbau ist im Herbst 2012 zum Erliegen gekommen, das Interesse der Firmen an Kurzarbeit nimmt zu, die Zahl der Zeitarbeiter hat sich deutlich reduziert und derzeit werden Arbeitszeitkonten abgebaut. Das zeigt, dass es in der Tarifrunde vor allem um Jobsicherung gehen muss.“

Kontakt: Raimo Kröll, Tel. 089-551 78-378


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