Letzte Aktualisierung: 20. Oktober 2017

Pressemitteilung

35-Stunden-Woche ist Anker für alle Beschäftigten in der M+E Industrie / Brossardt: „Arbeitszeitflexibilisierung kann es nicht nur in eine Richtung geben“

20.10.2017 - München

Der vbm – Verband der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. setzt sich für wettbewerbsfähige Tarifverträge mit dem Ziel eines flexiblen Arbeitszeitkorridors ein. Hintergrund ist das Vorhaben der IG Metall, die Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren. „Die 35-Stunden-Woche ist der Anker für alle Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie – und das soll auch so bleiben. Es gibt bereits gesetzliche Regelungen zur Absenkung der Arbeitszeit, um die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten abzubilden. Eine Erhöhung ist aber tarifvertraglich nur für 13 Prozent der Beschäftigten möglich. Wenn ein Beschäftigter seine Arbeitszeit reduzieren kann, dann muss er sie auch verlängern dürfen“, betont vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Untermauert wird diese Forderung durch eine Umfrage der IG Metall: Für nahezu 50 Prozent der Beschäftigten ist die 35-Stunden-Woche die gewünschte vertragliche Arbeitszeit. 20 Prozent wollen weniger arbeiten, 32 Prozent aber mehrals 35 Stunden in der Woche. „Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind sich einig: Arbeitszeitflexibilisierung kann es nicht nur in eine Richtung geben. Viele junge Fachkräfte fordern 40-Stunden-Verträge bereits bei der Einstellung – da kann es nicht sein, dass diese aufgrund der 13-Prozent-Quote nicht zum Zuge kommen“, findet Brossardt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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