Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2016

Pressemitteilung

5. Unternehmergespräch Hochfranken befasst sich mit technologischen Trends und Impulsen für die Unternehmen / Ohl: „Große Potenziale von Industrie 4.0 nutzen“

12.10.2016 - Selb

Technologische Trends und Impulse für die bayerischen Unternehmen waren Thema des 5. Unternehmergesprächs Hochfranken der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm. Dr. Hanns-Peter Ohl, Vorstandsvorsitzender der bayme vbm Region Oberfranken-Ost, verwies in seinem Grußwort auf Bayerns Spitzenposition als Industriestandort und die große Bedeutung der Digitalisierung: „Bayern und Deutschland sind industrielle Spitzenstandorte. Die gute Entwicklung der vergangenen Jahre ist aber kein Garant dafür, dass die deutsche und bayerische Industrie auch in Zukunft stark bleibt. Eine ganz entscheidende Rolle bei der weiteren Entwicklung der Industrie spielt die Digitalisierung. Sie bietet große Chancen und hat das Potenzial, die bisherige Struktur sehr stark zu verändern.“

Ohl weiter: „Mit der Digitalisierung ist die vierte industrielle Revolution in vollem Gange. Neue digitale Technologien verändern ganze Wertschöpfungsketten, sowohl auf der Produkt- als auch auf der Prozessebene. Gleichzeitig lösen sich die Grenzen zwischen Branchen und Technologien zunehmend auf und weichen anderen Vernetzungen. Es entstehen neue Geschäftsideen und Produkte. Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Wissenschaft und Staat sind gemeinschaftlich gefordert, um die großen Potenziale der Industrie 4.0 für Bayern zu nutzen. So werden wir auch in Zukunft unsere Spitzenstellung unter den Industrieregionen behaupten können.“

Gastrednerin war Dr. Almut Kirchner, Principal und Bereichsleiterin Energie und Klimapolitik sowie Leiterin des Kompetenzzentrums Modelle bei der Prognos AG in Basel. Sie erläuterte in ihrem Vortrag, welchen Anforderungen und Veränderungen sich die Unternehmen in den nächsten Jahren stellen müssen: „Besonders interessante und unerwartete Entwicklungen ergeben sich an den Schnittstellen verschiedener Technologien – zum Beispiel zwischen Nanotechnologie und Medizintechnologie oder zwischen Produktionstechnologien und Werkstofftechnologien. Hier können sich sehr schnelle Produktentwicklungen und auch Veränderungen in Produktionsketten entwickeln, auf die kompetent, konsequent und auch kreativ reagiert werden muss. Sehr wichtig ist es, hierfür die richtig ausgebildeten Fachkräfte zu haben. Wir müssen uns hochwertige und lebenslange Bildung leisten, wenn wir weiterhin als Hochtechnologieland mit hoher Wertschöpfung und Lebensqualität bestehen wollen.“


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