Letzte Aktualisierung: 26. März 2019

Pressemitteilung

Allzeithoch in bayerischer M+E Ausbildung / Brossardt: „Traditionell hohe Übernahmequote in M+E Industrie“

26.03.2019 - München

Im vergangenen Ausbildungsjahr wurden in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie 16.279 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Damit erzielte die M+E Berufsausbildung in Bayern erneut einen Rekord. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, erklärte bei der Vorstellung der M+E Ausbildungszahlen und der Ergebnisse der halbjährlichen Unternehmensumfrage: „Die Zahl entspricht einer Steigerung von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sie zeigt, dass die Ausbildung in der bayerischen M+E Industrie einen enormen Stellenwert hat, um dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel zu begegnen. Für 2019 rechnen wir mit einer Steigerung um 4,4 Prozent auf rund 17.000 Ausbildungsverträge.“

Laut Umfrage hätten im Ausbildungsjahr 2018 sogar noch mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen werden können, doch fehlten geeignete Bewerber. Rund 45 Prozent der Unternehmen, deren Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, geben dies als Ursache an. Fast 41 Prozent begründen die Nichtbesetzungen mit dem Mangel an Bewerbern überhaupt.

Die bayerische M+E Industrie steht für hohe Übernahmequoten und sehr gute Ausbildungsvergütungen. Die Azubi-Gehälter in der M+E Industrie im Freistaat liegen weiterhin auf einem Spitzenniveau. „Im Durchschnitt erhält ein Auszubildender 2018 über die gesamte Ausbildungszeit rund 1.111 Euro im Monat“, so der bayme vbm Hauptgeschäftsführer. Die traditionell hohe Übernahmequote in der bayerischen M+E Industrie lag für den abgeschlossenen Ausbildungsjahrgang 2018 bei knapp 91 Prozent. Brossardt betonte dabei: „Rund acht Prozent der Azubis bleiben auf eigenen Wunsch nicht im Unternehmen, weil sie nach der Ausbildung einen anderen Weg einschlagen.“ Für 2019 rechnen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber mit einer Übernahmequote von knapp 93 Prozent.


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