Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Außenminister Westerwelle auf 19. Neujahrsempfang der schwäbischen Arbeitgeberverbände in Augsburg

10.01.2013 - Augsburg

Zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in der Region Schwaben begrüßten die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirt­schaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm wieder rund 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Medien im Augsburger Rathaus. Gastredner bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 19. Mal stattfand, war Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle. Er sprach zum Thema „Zukunft Europa“.

Zuvor umriss Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben, die aktuelle konjunkturelle Lage und benannte die wesentlichen Herausforderungen für Wirtschaft und Politik im Jahr 2013: „Auf­grund der Euro-Schuldenkrise und der schwachen Dynamik der Weltkonjunktur blicken schwäbische Unternehmen in eine unsichere Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts auf Dauer zu sichern, sehe ich in diesem Jahr drei zentrale Handlungsfelder: eine zuverlässige Energie- und Rohstoffversorgung zu wett­bewerbsfähigen Preisen, den Erhalt und Ausbau einer leistungsfähigen Ver­kehrsinfrastruktur und die nachhaltige Sicherung von Fachkräften.“ von der Leyen unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Industrie für den Wirtschaftsstandort Bayern und Schwaben.

Stefan Holzamer, Vorsitzender der bayme vbm Region Augsburg, betonte, dass trotz der konjunkturellen Eintrübung 2012 insbesondere für die Beschäf­tigten der Metall- und Elektroindustrie in Schwaben ein gutes Jahr war. Laut einer Verbandsumfrage lagen die Effektivlöhne 2012 um durchschnittlich 5,8 Prozent höher als im Vorjahr. Holzamer: „Diese Entgeltsteigerung stellte für die Betriebe allerdings eine Belastung dar. Zugleich sank die Produktivität, stiegen die Lohnstückkosten und traten zum 01. November die Branchenzu­schläge für Zeitarbeit in Kraft“, so Holzamer. Laut Holzamer treffen die höheren finanziellen Aufwendungen die Betriebe in einer besonders schwierigen Wirt­schaftslage, die ihnen eine hohe Flexibilität abverlangt. „Diese Rahmenbedin­gungen müssen die Tarifparteien bei ihren Verhandlungen in diesem Jahr im Blick haben. Nachdem es 2012 eine kräftige Entgelterhöhung gab, müssen wir in der bevorstehenden Lohnrunde zu einem moderaten Kurs zurückfinden. Die Beschäftigungssicherung muss klar im Vordergrund stehen“, erklärte Holzamer.

Über die Verbände

vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. ist die freiwillige, branchenübergreifende und zentrale Interessensvertretung der bayerischen Wirtschaft. Der Dachverband hat 108 Mitgliedsverbände und 34 Fördermit­glieder aus den Wirtschaftsbereichen Industrie, Handwerk, Bauwirtschaft, Groß- und Außenhandel, Banken, Versicherungen, der Land- und Forstwirt­schaft, Hotellerie und Gastronomie und freie Berufe.

Die vbw vermittelt Fakten, Forderungen und Positionen der Wirtschaft an Politik, Gesellschaft, Verwaltung sowie an die Medien und die Öffentlichkeit. Schwerpunkte sind dabei wirtschafts-, sozial- und bildungspolitische Themen sowie für die Wirtschaft relevante rechtliche Fragestellungen.

bayme vbm – die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber

bayme vbm sind die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie in Bayern. Ziel unseres Handelns ist der wirtschaftliche Erfolg unserer Mitglieds­unternehmen. Wir vertreten die gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Interessen von über 2.300 M+E-Betrieben in Bayern, fast 500 davon in Schwaben.

Mit ihren Services unterstützen bayme vbm M+E-Unternehmen mit Firmensitz oder einer Niederlassung im Freistaat, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen – in Bayern, Deutschland, Europa und weltweit. Zentrale Aufgabe des vbm ist darüber hinaus die Gestaltung und Verhandlung von Tarifverträgen mit den Gewerkschaften für zukunftsfähige und betriebswirt­schaftlich sinnvolle Arbeitsbedingungen.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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