Letzte Aktualisierung: 21. Juni 2018

Pressemitteilung

Bayerische Automobilindustrie zukunftsorientiert ausrichten / Brossardt: „Bayern muss globale Leitregion beim Automobil bleiben"

21.06.2018 - München

Der vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. betonte anlässlich der Unterzeich-
nung des „Pakts zur Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern“ zwischen der Bayerischen Staatsregierung, der IG Metall Bayern, Audi, BMW, Robert Bosch GmbH, MAN, Schaeffler, Continental, ZF und dem vbm die Bedeutung der Automobilindustrie für Bayern. vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Bayern ist heute eine der globalen Leitregionen des Automobils. Unsere Stärke als Standort hängt entscheidend mit der Stärke unserer Automobilindustrie zusammen. Wir stehen zu unserer Automobilindustrie, wir stehen zu Mobilität ohne Fahrverbote und wir wollen den zu erwartenden Strukturwandel aktiv mitgestalten, damit wir Wertschöpfung am Standort halten und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit behaupten.“

Das gemeinsame Interesse muss sein, dass Bayern auch in Zukunft Leitregion beim Automobil bleibt. „Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig, dass wir uns zukunftsorientiert ausrichten. Wir brauchen alternative Antriebstechnologien wie den Elektromotor in Zukunft genauso wie moderne emissions- und verbrauchsarme Verbrennungsmotoren. Dabei ist es besonders wichtig, dass wir uns zur Technologie-
offenheit bekennen, mit Technikvorschriften oder gar Verboten kommen wir nicht weiter. Um die Auto-
mobilindustrie zukunftssicher zu machen und Arbeitsplätze zu sichern, braucht es für den Strukturwandel eine gemeinsame Innovationsstrategie aller Beteiligten, von der Wirtschaft über die Politik bis hin zu den Sozialpartnern“, so Brossardt.

Mit einem Umsatzanteil von fast 30 Prozent im Jahr 2017 sind die Fahrzeughersteller und ihre Zulieferer der mit Abstand größte Industriezweig in Bayern. Rund 205.000 Erwerbstätige sind direkt im Straßenfahr-
zeugbau beschäftigt. Schätzungsweise die gleiche Anzahl Arbeitsplätze hängt in anderen Sektoren sowie bei Unternehmen anderer Branchen vom Fahrzeugbau ab. „Der Wandel bei den Antriebssystemen, auto-
nomes Fahren oder auch neue Nutzungskonzepte wie das Car-Sharing – jeder einzelne dieser Prozesse und Herausforderungen verändert den Markt gravierend“, so Brossardt abschließend.


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