Letzte Aktualisierung: 03. August 2016

Pressemitteilung

Bayerische M+E Industrie erwartet Ausbildungszahlen auf Rekordniveau / Brossardt: „Beste Chancen für Jugendliche in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie“

03.08.2016 - München

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm rechnen für das Ausbildungsjahr 2016 mit 14.800 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 0,9 Prozent. Das geht aus der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage hervor, die heute in München vorgestellt wurde. Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, betont: „Damit erreichen wir 2016 ein neues Rekordniveau. Wir gehen davon aus, dass die Ausbildung in der M+E Industrie in Bayern im Jahr 2017 weiter steigen wird. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge 2017 wird sich laut unserer Umfrage auf rund 14.900 erhöhen.“

Brossardt weiter: „Rund 92 Prozent der Auszubildenden, die 2016 ihre Ausbildung abschließen, werden übernommen. 2017 werden voraussichtlich rund 98 Prozent der Auszubildenden unbefristet oder befristet übernommen. Gleichzeitig werden aber immer mehr Übernahmen befristet, beziehungsweise zunächst befristet. Das ist Ausdruck der Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung.“

Als Grund für die Nichtbesetzung von Stellen gaben 53,7 Prozent der befragten Unternehmen an, keine geeigneten Bewerber gefunden zu haben. 31,7 Prozent konnten Ausbildungsplätze nicht besetzen, weil es zu wenige Bewerber gab. 14,6 Prozent gaben an, dass sie Absagen nicht mehr nachbesetzen konnten. Brossardt: „Das zeigt: Die bayerischen M+E Unternehmen wollen noch mehr Lehrstellen besetzen.“

Aus der Umfrage ging die stark gestiegene Bedeutung digitalen Lernens in der Ausbildung hervor. Knapp 50 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen betrachten den Einsatz digitaler Lernmittel als wichtig. Bereits mehr als 57 Prozent nutzen heute schon digitale Lernmittel in ihrem Ausbildungsalltag.


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