Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2017

Pressemitteilung

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie 2016 erneut mit Exportplus / Brossardt: „Ausfuhren in die USA jedoch um zwölf Prozent gesunken“

28.02.2017 - München

Die bayerischen Exporte von M+E Produkten summierten sich im Jahr 2016 auf 127,5 Milliarden Euro.
Sie wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent. Das teilen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mit. „Fast 70 Prozent der bayerischen Ausfuhren im Jahr 2016 entfielen auf Produkte der M+E Industrie. Damit bleibt unsere Industrie der wichtigste Treiber für Bayerns Ausfuhren“, betont bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Der größte Exportmarkt für bayerische M+E Produkte waren mit einem Anteil von 13,2 Prozent erneut die USA. „Allerdings gingen die Exporte in die Vereinigten Staaten im Vergleich zum Vorjahr spürbar um zwölf Prozent zurück“, sagt Brossardt. Auf Rang zwei folgt unverändert China mit einem Anteil von zehn Prozent an den bayerischen M+E Exporten (+3,7 Prozent). Das Vereinigte Königreich bleibt mit einem Anteil von neun Prozent der drittwichtigste Auslandsmarkt für die bayerische M+E Industrie. Allerdings waren die Exporte dorthin mit -2,6 Prozent 2016 leicht rückläufig.

„Die Ausfuhren in die Schwellenländer entwickelten sich differenziert: Die M+E Exporte bayerischer Firmen in den Iran wuchsen von niedrigem Niveau aus kräftig um 48,1 Prozent. Nach Indien legten die Ausfuhren vergleichsweise moderat um 2,3 Prozent zu, nach Russland von niedriger Höhe aus um 4,6 Prozent, nach Brasilien reduzierten sie sich um 2,1 Prozent.“, erklärt Brossardt.

In die Staaten der EU flossen 47,5 Prozent der bayerischen M+E Exporte, gegenüber 2015 stiegen sie um knapp sechs Prozent. Die M+E Ausfuhren in die Eurozone legten sogar um acht Prozent zu, sie machten 27,4 Prozent aller bayerischen M+E Exporte aus.

Insgesamt 43 Prozent aller bayerischen M+E Ausfuhren entfielen auf Kraftwagen und Kraftwagen-
teile. Bayerische Maschinen wurden im Wert von 28,4 Milliarden Euro exportiert, das entspricht 22 Prozent der M+E Exporte. Elektrische und elektronische Produkte machten 24 Prozent aus.

„Die gute Exportentwicklung in der bayerischen M+E Industrie zeigt einmal mehr, wie wichtig freier Handel für den Erhalt von Wohlstand und Arbeitsplätzen ist. Deshalb müssen wir uns entschieden gegen Protektionismus und Abschottung aussprechen“, so Brossardt.


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