Letzte Aktualisierung: 19. März 2018

Pressemitteilung

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie vermeldet neuen Exportrekord 2017 / Brossardt: „Unsere Leitindustrie steht für fast 70 Prozent der bayerischen Exporte“

19.03.2018 - München

Bayerns Metall- und Elektro-Industrie vermeldet für 2017 einen neuen Exportrekord – das teilen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mit. „Die bayerischen M+E Exporte summierten sich im Jahr 2017 auf 133,1 Mrd. Euro. Damit steht unsere Leitindustrie für fast 70 Prozent aller Ausfuhren des Freistaats“, so bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Der größte Exportmarkt für bayerische M+E Produkte waren auch 2017 die USA. Wir betrachten die beschlossenen Strafzölle mit großer Sorge und warnen vor US-Handelsbeschränkungen. Im Jahr 2017 wurden 13 Prozent der M+E Exporte Bayerns in die USA geliefert. Gegenüber dem Vorjahr nahmen die M+E Ausfuhren in die USA leicht überdurchschnittlich um viereinhalb Prozent zu“, sagt Brossardt. Auf Rang zwei folgt unverändert China mit einem Anteil von zehn Prozent an den bayerischen M+E Exporten. Gegenüber dem Vorjahr nahmen die M+E Ausfuhren in das Reich der Mitte um sechs Prozent zu. „Bei den Exporten ins Vereinigte Königreich macht sich der drohende Brexit deutlich bemerkbar. 2017 sanken sie um fast zehn Prozent. Dennoch blieb UK mit einem Anteil von acht Prozent der drittgrößte ausländische Absatzmarkt für bayerische M+E Produkte“, erklärt Brossardt.

In die EU-Staaten flossen knapp über die Hälfte der bayerischen M+E Exporte. Gegenüber 2016 nahmen sie um knapp zwei Prozent zu. Die M+E Ausfuhren in die Eurozone stiegen um vier Prozent. Differenziert entwickelten sich die M+E Exporte in die Schwellenländer: Während sie nach Indien um vier Prozent stiegen, sanken die Ausfuhren nach Brasilien und in die Türkei um jeweils 15 Prozent.

Die wichtigsten M+E Exportgüter waren 2017 Kraftwagen und Kraftwagenteile, sie machten 41 Prozent der bayerischen M+E Exporte aus. Knapp 25 Prozent entfielen auf elektrische und elektronische Produkte, 24 Prozent auf Maschinen.


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