Letzte Aktualisierung: 25. August 2016

Pressemitteilung

Beschäftigung in bayerischer M+E Industrie auf Rekordkurs / Brossardt: „Zum Jahresende erwarten wir 830.000 Beschäftigte“

25.08.2016 - München

Die Beschäftigung in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt – der Trend wird sich in der nächsten Zeit weiter fortsetzen. Das melden die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. Seit dem letzten Beschäftigungstiefpunkt nach der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2010 stieg die Beschäftigung in der bayerischen M+E Industrie um zwölf Prozent, das Vorkrisenniveau wurde um sieben Prozent übertroffen. „Zur Jahresmitte 2016 sind rund 819.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der bayerischen M+E Industrie beschäftigt. Allein im ersten Halbjahr 2016 entstanden 9.000 zusätzliche Jobs“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Auf Basis der Umfrage unter ihren Mitgliedsunternehmen rechnen bayme vbm mit einem weiteren Beschäftigungsanstieg. Dazu Brossardt: „Wir erwarten für die zweite Jahreshälfte 2016 weitere rund 12.000 neue M+E Stellen in Bayern und damit zum Jahresende etwa 830.000 Beschäftigte. Das ist so viel wie zuletzt vor 24 Jahren und ein neuer Rekordwert.“

Den Unternehmensplänen zufolge erstreckt sich der erwartete Beschäftigungszuwachs auf alle M+E Branchen. „Deutlich positive Beschäftigungspläne ergaben sich in der Elektronikindustrie. Den absolut größten Zuwachs erwarten wir erneut in der Automobil- und Zulieferindustrie. Dort entstanden bereits von 2010 bis 2015 fast 29.000 neue Stellen, das war ein Plus von über 17 Prozent. Fast ebenso viele zusätzliche Stellen wurden in dieser Zeit im Maschinenbau geschaffen“, erläutert Brossardt.

„Zur guten Entwicklung der M+E Beschäftigung kommen die positiven Effekte auf branchenfremde Firmen noch hinzu. Damit sich der Arbeitsplatzaufbau insgesamt fortsetzen kann, benötigen unsere Unternehmen die passenden Rahmenbedingungen am heimischen Standort. Dazu zählen vernünftige Lohnkosten, maßvolle Energiepreise sowie weniger Bürokratie und Regulierung. In unserer heutigen globalen Wettbewerbslage brauchen die Unternehmen besonders viel Flexibilität“, so Brossardt.


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