Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2018

Pressemitteilung

Digitalisierung: Positive Einschätzung überwiegt in der Bevölkerung/ Brossardt: „Wissen über Chancen noch stärker verankern“

16.01.2018 - München

Einer repräsentativen Umfrage der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm zufolge überwiegt in Bayerns Bevölkerung eine positive Einschätzung zu den Auswirkungen der Digitalisierung. Dabei sehen die Menschen für sich persön lich sogar mehr Vorteile als für die Gesellschaft insgesamt: Dass die Chancen der Digitalisierung für sie persönlich überwiegen, sagen 42 Prozent. 39 Prozent meinen, dass dies für die Gesellschaft der Fall ist. Knapp 28 Prozent sind der Meinung, dass sich Chancen und Risiken für die Gesellschaft die Waage halten, für sich persönlich vermuten das 27 Prozent. Jeweils rund ein Fünftel der über 1.000 Befragten in Bayern geht davon aus, dass die Risiken der Digitalisierung überwiegen. Durchgeführt wurde die Umfrage im Auftrag der Arbeitgeberverbände von der GMS Dr. Jung GmbH.

„Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass vor allem die über 60-Jährigen etwas skeptischer sind. Sie sind es aber auch, die das Internet deutlich seltener nutzen. Wer weniger eigene Erfahrungen mit digitalen Technologien sammelt, wird schwerer vom Nutzen überzeugt sein“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm und vbw.

Er betont die großen Chancen der neuen Technologien: „Die Digitalisierung bringt neben zusätzlicher Wertschöpfung in den Unternehmen durch neue Produkte, neue Geschäftsmodelle oder verbesserte Prozesse auch eine Vielzahl von Vorteilen für jeden Einzelnen, die in keiner Statistik auftauchen.“ Dazu zählen beispielsweise zahlreiche kostenlose Angebote, unter anderem über Apps, oder der orts- und zeitunabhängig mögliche Zugang zu Wissen.

„Eine positive Einstellung der Bevölkerung und Innovationsoffenheit sind entscheidende Faktoren für das Gelingen der digitalen Transformation und damit für die Generierung von Wachstum und Wohlstand am Standort. Wir müssen das Wissen über die Chancen noch stärker verankern“, sagt Brossardt und sieht dabei besonders den Staat in der Pflicht, den Nutzen der Digitalisierung stärker sichtbar zu machen und die neuen digitalen Möglichkeiten zum Vorteil der Bürger und der Wirtschaft einzusetzen.


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