Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Fachkräftemangel bei Absolventen mit Berufsausbildung

27.02.2013 - München

Laut Studie „Arbeitslandschaft 2035“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. werden in Bayern bis 2020 rund 160.000 Fachkräfte mit beruflicher Bildung fehlen. „Wir müssen die Berufsausbildung wieder mehr in den Mittelpunkt stellen und die Zahl der Absolventen mit beruflicher Bildung erhöhen“, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw heute in München.

Brossardt weiter: „Deshalb müssen wir das Marketing für die berufliche Bildung intensivieren und die berufliche Bildung durch den Ausbau der Kombination von Lehre und Studium weiter stärken. Zudem müssen wir die Potentiale bei den leistungsschwächeren Jugendlichen heben und ihnen mit gezielten Maßnahmen den Weg in eine duale Ausbildung eröffnen.“

Deshalb haben die Verbände die Projekte power(me), teach(me) und das Projekt Teilqualifizierung gestartet, um leistungsschwächeren jungen Menschen sowie un- und angelernten Arbeitnehmern den Weg zum Facharbeiter zu ebnen. Darüber hinaus machen sich die Verbände für die Schaffung von zweijährigen Ausbildungsberufen stark, um leistungsschwächeren Jugendlichen den direkten Weg in eine duale Ausbildung zu ermöglichen.

Brossardt: „Die Unternehmen können alleine die Fachkräftelücke durch Maßnahmen wie diese nicht schließen. Aber sie zeigen Lösungswege auf, den Fachkräftebedarf zu sichern. Deshalb fordern wir von der Staatsregierung, die eigenen Maßnahmen zur Förderung der ‚Beruflichen Bildung‘ zu überprüfen und gemeinsam mit den Unternehmen und Verbänden Akzente für die Förderung von leistungsschwächeren jungen Menschen zu setzen.“


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