Letzte Aktualisierung: 23. April 2018

Pressemitteilung

Girls‘ Day 2018: Verbände engagieren sich für gezielte Förderung von Frauen / Brossardt: „Technikbegeisterung bei Frauen wecken“

23.04.2018 - München

Im Vorfeld des Girls‘ Day 2018 am 26. April weist Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, auf die Notwendigkeit von weiblichen Fachkräften in technischen Berufen hin: „Im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich besteht ein Fachkräfte-
mangel. Diesem müssen wir unter anderem durch die gezielte Förderung von Frauen in technischen Berufen entgegenwirken. Die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet Frauen beste Ausbildungs- und Berufschancen in vielfältigen Tätigkeiten bei hervorragenden Rahmenbedingungen.“

Frauen bevorzugen häufig Berufe im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen. Hierzu erklärt Brossardt: „Damit sich Frauen mehr für MINT-Berufe interessieren, müssen wir die Technikbegeisterung bei Mädchen bereits in jungen Jahren wecken. Der Girls‘ Day ist hier der ideale Aktionstag, um verstärkt für eine Laufbahn in diesem Bereich zu werben.“

Die Verbände setzen sich seit langem aktiv dafür ein, die Zahl von derzeit rund einem Viertel weiblicher Beschäftigter in der M+E Industrie zu steigern. „Wir engagieren uns mit vielfältigen Projektaktivitäten, die Mädchen MINT-Berufe näherbringen. Die ‚Mädchen für Technik-Camps‘, die ‚Forscherinnen-Camps‘ und die ‚Girls‘ Day Akademien‘ wecken die Neugier weiblicher Nachwuchskräfte für die Welt der Technik. Der Girls‘ Day besteht für die M+E Industrie das ganze Jahr“, so Brossardt.

Mit der „Girls‘ Day Akademie“ haben bayme vbm gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Bayern und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft im Herbst 2013 ein Projekt ins Leben gerufen, das sich gezielt an Mädchen richtet. 16 Akademien werden im Freistaat als Kooperationsmodell zwischen den teilnehmenden Schulen, Unternehmen und weiterführenden Schulen oder Hochschulen durchgeführt. Die Teilnehmerin-
nen treffen sich wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen. Sie erstellen etwa bei Kooperationsunternehmen Werkstücke und tauschen sich mit Auszubildenden aus. Außerdem durchlaufen die Teilnehmerinnen der Akademie ein Bewerbungs-
training.


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Simon Peltzer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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