Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Globalisierung schafft Wachstum

28.02.2013 - Augsburg

Die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. haben in einer Studie die Entwicklung der internationalen Wertschöpfungsstrukturen untersucht und betonen die Vorteile der Globalisierung. „Die bayerische Wirtschaft ist tief in die Weltwirtschaft integriert. Die internationale Ausrichtung unserer Unternehmen schafft Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung im Inland. Wir müssen den eingeschlagenen Weg fortsetzen und weiter konsequent auf Internationalisierung setzen.“ Das sagte Stefan Holzamer, Vorstandsvorsitzender der bayme vbm Region Augsburg anlässlich der Vortragsveranstaltung „Globalisierung schafft Wachstum“ von bayme vbm und vbw heute in Augsburg.

Dr. Michael Böhmer, Marktfeldleiter Wirtschaftspolitik und Globalisierung und Leiter des Münchner Büros der Prognos AG, stellte bei der Veranstaltung die Ergebnisse der vbw Studie „Globalisierung – Entwicklung der Wertschöpfungsstrukturen von 1991 bis 2020“ vor. Er erklärte: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Deutschland in den vergangenen Jahren die richtige Globalisierungsstrategie hatte. Die Unternehmen haben bewusst auf Forschung und Entwicklung gesetzt und mit gezielten Produktionsverlagerungen die eigene Wettbewerbsfähigkeit gesichert. Mit Erfolg: Kein anderes Industrieland hat in den vergangenen 20 Jahren seine Export- und Forschungsanteile in der Welt so gut verteidigt wie Deutschland.“

Holzamer wies bei der Veranstaltung darauf hin, dass der Erfolg der heimischen Unternehmen auf den Weltmärkten kein Selbstläufer ist: „Die Konkurrenz schläft nicht. Damit sich die heimischen Unternehmen auch künftig auf den Weltmärkten behaupten können, brauchen wir Rahmenbedingungen, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dazu gehört beispielsweise, dass der Arbeitskostennachteil Deutschlands gegenüber den anderen Industrieländern nicht weiter steigen darf. Vielmehr müssen wir ihn mittelfristig abbauen. Wichtig für eine starke Exportwirtschaft ist zudem eine hohe Flexibilität beim Einsatz von Personal.“


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