Letzte Aktualisierung: 09. Juni 2017

Pressemitteilung

Zur Lage der bayerischen M+E Industrie / Gute Produktionszahlen und positive Stimmung

09.06.2017 - München

Die wirtschaftliche Lage der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie ist im Frühjahr 2017 gut. Das melden die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in ihrem neuen Konjunkturreport.

Die Produktion in der bayerischen M+E Industrie ist nach zwei Quartals-Rückgängen in Folge im ersten Jahresviertel 2017 wieder gestiegen: Sie legte deutlich um 4,2 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2016 zu. Das Vorjahresniveau wurde im ersten Quartal um 5,5 Prozent übertroffen. Der Anstieg ist vor allem einem kräftigen Plus im Januar zu verdanken. Im Februar nahm der Output nur moderat zu, im März ging er wieder leicht zurück.

Die Auftragseingänge gingen im ersten Quartal 2017 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Dabei gaben die Auslandsorders um 0,7 Prozent nach. Die Inlandsbestellungen fielen um 3,9 Prozent – diese Entwicklung ist jedoch durch inländische Großaufträge im Dezember verzerrt, die den Wert des Schlussquartals 2016 kräftig erhöht hatten. Im Trend sind die Auftragseingänge aufwärts gerichtet. Die durchschnittliche Auftragsreichweite stieg kräftig um 0,6 Monate auf 4,4 Monate im April an.

Insgesamt ist die Stimmung in den M+E Unternehmen Bayerns sehr gut. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist zum Jahreswechsel sprunghaft gestiegen und seitdem weiter aufwärts gerichtet. Zuletzt, im April, lag der Saldo bei +31,5 Prozentpunkten – der höchste Stand seit drei Jahren.

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt warnt aber vor zu großer Euphorie: „Vorsicht ist angesichts der anhaltenden geopolitischen Krisen weiterhin angebracht. Unsere Firmen brauchen gerade jetzt verlässliche Rahmenbedingungen, damit sie flexibel auf die Unwägbarkeiten reagieren können und sich die guten Erwartungen erfüllen.“


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