Letzte Aktualisierung: 26. August 2019

Pressemitteilung

Krankenstandsquote in der bayerischen M+E Industrie liegt bei 5,1 Prozent / Brossardt: „Großes Engagement der Arbeitgeber für Mitarbeitergesundheit“

26.08.2019 - München

Die durchschnittliche Krankenstandsquote in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie lag 2018 bei 5,1 Prozent. Das hat eine Umfrage der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm unter ihren Mitgliedsunternehmen ergeben. Das entspricht durchschnittlich 12,7 Fehltagen oder rund zweieinhalb Wochen pro Beschäftigtem.

„Für die Unternehmen ist die Mitarbeitergesundheit ein wichtiges Anliegen. Rechnet man die Langzeiterkrankungen heraus und nimmt man nur die Fehltage, für die seitens des Arbeitgebers Entgeltfortzahlungspflicht besteht, so ergibt sich eine Krankenstandsquote von 3,7 Prozent. Das entspricht pro bayerischem M+E Beschäftigtem rund neun krankheitsbedingte Fehltage und verursacht Kosten in Höhe von durchschnittlich 2.170 Euro. Für die Arbeitgeber der bayerischen M+E Industrie belaufen sich die gesamten Kosten für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall auf rund 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2018“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die seit 1997 jährlich durchgeführte Umfrage zeigt im Zeitablauf deutliche Schwankungen bei der Krankenstandsquote. So lag diese im Jahr 2001 bei 5,0 Prozent und sank bis 2009 auf 3,8 Prozent. Den höchsten Stand hatte sie 2015 mit 5,2 Prozent erreicht.

Arbeitsunfälle sind für lediglich 2,7 Prozent aller krankheitsbedingten Ausfalltage verantwortlich. „Die Unternehmen investieren viel in die Arbeitssicherheit und die Mitarbeitergesundheit. Dazu gehört die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, der Erhalt der psychischen Gesundheit durch spezielle Kommunikationstrainings von Führungskräften und Mitarbeitern sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Denn die Unternehmen wissen: Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind die Basis für langfristigen Unternehmenserfolg“, so Brossardt.


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