Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2019

Pressemitteilung

Marc Gassert als Gastredner beim 25. Neujahrsempfang der schwäbischen Arbeitgeberverbände in Augsburg / Prinz von der Leyen: „Stellung als globale Leitregion des Automobils erhalten“

10.01.2019 - Augsburg

Gastredner beim traditionellen Neujahrsempfang der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm in der Region Schwaben war in diesem Jahr Marc Gassert. Vor knapp 500 Vertretern aus Politik, Unternehmen, Verwaltung und Medien hielt der Kommunikations-Coach und Asien-Kenner einen Vortrag zum Thema „Disziplin - Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten!“

Beim 25. Neujahrsempfang berichtete der Vorsitzende des Vorstands der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen, über die aktuelle Stimmung in der bayerischen Wirtschaft: „Bayern steht insgesamt sehr gut da. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Dezember haben wir praktisch Vollbeschäftigung. Auch die konjunkturelle Lage in Bayern ist aktuell gut. Aber die außenwirtschaftlichen Risiken sind hoch. Die Wachstumsprognosen werden nach unten angepasst. Für 2019 erwarten wir lediglich noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent. Wir müssen vorsichtig sein. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen: nämlich unseren Wirtschafts- und insbesondere unseren Automobilstandort.“

Von der Leyen wies darauf hin, dass 30 Prozent der Wertschöpfung der bayerischen Industrie allein am Auto hängt. „Wir müssen unsere Stellung als globale Leitregion des Automobils erhalten. Stattdessen führen wir in Deutschland eine unsägliche Dieseldebatte und schaden damit der eigenen Leitindustrie“, bedauerte von der Leyen und fügte hinzu: „Außerdem müssen wir die Chancen der Digitalisierung noch stärker nutzen. Dazu gehört insbesondere der Ausbau der digitalen Infrastruktur – sowohl Breitband als auch Mobilfunk.“ Last but not least forderte der Vorstandsvorsitzende der vbw Bezirksgruppe Schwaben: „Wir müssen dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Der demografische Wandel wird immer sichtbarer. Das bedeutet, dass Bayern sein Produktions- und Wachstumspotenzial nicht voll ausschöpfen kann. Investitionen am Standort Bayern sind dadurch bedroht. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung die Initiative Fachkräftesicherung+ gestartet. Damit wollen wir in den nächsten fünf Jahren 250.000 zusätzliche Fachkräfte für die Unternehmen im Freistaat gewinnen.“


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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