Letzte Aktualisierung: 07. April 2017

Pressemitteilung

Metallindustrie rüstet sich für die digitale Produktion der Zukunft / Brossardt: „bayme vbm bieten wegweisende Services für den digitalen Wandel“

07.04.2017 - München

„Wir machen unsere Unternehmen fit für die digitale Transformation“, so fasst Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Metallarbeitgeberverbände bayme vbm, das umfassende Servicepaket zur erfolgreichen Nutzung der Digitalisierung zusammen. „Unter dem Stichwort „Digitales Enabling“ geben wir unseren Unternehmen umfassende und passgenaue Hilfestellungen. Der rasante technologische Fortschritt verändert Wertschöpfungsketten, Produkte und Prozesse weltweit und damit auch die Art und Weise, wie in der bayerischen M+E Industrie produziert wird. „Die Produktion der Zukunft ist digital und erfordert eine schnelle Anpassungs-fähigkeit und eine flexible Arbeitsorganisation“, erklärt Brossardt.

„Unser Service-Dreiklang aus Forschung, Networking und Services bietet unseren Mitgliedern Orientierung und Hilfestellung, um aus den Möglichkeiten der Digitalisierung reale Wertschöpfung zu generieren“, führt Brossardt aus. Das KME – Kompetenzzentrum Mittelstand von bayme vbm und der TU München setzt firmenübergreifende Forschungsprojekte mit Forschungseinrichtungen auf, um praxisnahe Lösungen zu finden und diese in alle Unternehmen der M+E Industrie zu transformieren. Breitgefächerte Kongresse und Tagungen bieten eine Plattform für intensiven Erfahrungsaustausch, spezielle Weiterbildungsangebote im Bereich der Digitalisierung / Industrie 4.0 unterstützen auf allen Ebenen mit maßgeschneiderten Services vom Facharbeiter bis zum Vorstand die Mitglieder bei der Erlangung von Schlüsselkompetenzen für das digitale Zeitalter.

Die Ergebnisse der bayme vbm Studie „Digitale Produktion und deren Arbeitsorganisation“ zeigen die immensen Potenziale für Unternehmen durch die digitale Produktion auf, aber auch die Notwendigkeit gezielter Unterstützung. Die Studie zeigt, dass es bereits in der Organisation und Herangehensweise an die jeweilige Digitalisierungsstrategie der Unternehmen deutliche Differenzen gibt. Die unterschiedliche Ausstattung mit Ressourcen führt bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMUs) zu einer Spezialisierung auf ausgewählte Anwendungsfälle. Bei Großunternehmen werden hingegen zumeist ganze Anwendungsfelder, wie zum Beispiel die Flexibilisierung der Produktion, angegangen. Die bayme vbm Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer IGCV sowie dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaft und dem Lehrstuhl für Ergonomie von der TU-München erstellt.

Brossardt ergänzt: „Auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsorganisation und die Arbeitsprozesse in der Produktion und somit auf jeden einzelnen Mitarbeiter sind erheblich.“ Die Studie macht deutlich, dass die Arbeitswelt im Rahmen der Industrie 4.0 einem ständigen Wandel unterliegt, dem die geltenden Rahmenbedingungen nur teilweise angemessen Rechnung tragen. „Wir brauchen ein flexibles und zeitgemäßes Arbeitsrecht, um der Arbeitswirklichkeit nicht hinterher zu hinken“, betont Brossardt.

Die Studie enthält einen Leitfaden, wie insbesondere KMUs die Themenfelder lokalisieren, die einen positiven Nutzen für die eigene Produktion erwarten lassen. Eine Aufwand-Ertrag-Analyse ermöglicht die Priorisierung einzelner Maßnahmen, die einen messbaren Fortschritt durch die Digitalisierung der Produktion zum Ziel haben. „Unsere Services schließen die Lücke zwischen den Möglichkeiten der Digitalisierung auf der einen Seite und der praktischen Umsetzung in den Unternehmen auf der anderen Seite“, führt Brossardt aus.

Vertiefende Informationen zur Industrie 4.0 finden sich in dem von bayme vbm in einer Sonder-
edition herausgegebenen umfassenden Kompendium „Handbuch Industrie 4.0“ von Prof. Gunther Reinhart, das Mitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Im Bereich der digitalisierten Produktion hat die Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe anhand von Systemen zur Ressourcenplanung bereits einen festen Platz in den Unternehmen. „Aus den dort vorhandenen Daten wird aber oftmals noch kein konkreter Nutzen gezogen“, erklärt Brossardt. Wie diese von den Unternehmen zum Beispiel für neue Geschäftsmodelle rechtssicher genutzt werden können, analysieren die Verbände insbesondere mit Unterstützung von Prof. Dirk Heckmann, Universität Passau.

Brossardt ergänzt: „Jedes Unternehmen, das im internationalen Wettbewerb bestehen will, braucht eine eigene Digitalisierungsstrategie – bayme vbm unterstützen ihre Mitglieder dabei mit wegweisendem Wissen und Dienstleistungen. Damit rüsten wir uns für die digitale M+E Produktion der Zukunft und erhalten unsere Wertschöpfung.“


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Tobias Kochta

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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