Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Oberbayerische M+E-Industrie setzt auf Flexibilität als Wettbewerbsfaktor

23.10.2012 - Landsberg

Eine hohe Flexibilität ist für die oberbayerische Metall- und Elektroindustrie eine wichtige Erfolgskomponente. „Mit der Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten haben die M+E-Unternehmen in Oberbayern es immer wieder geschafft, Krisen zu meistern und ihre internationale Weltmarktstellung auszubauen“, erläuterte Johannes Winklhofer, Vorsitzender des Vorstands der Region München der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitge-berverbände bayme vbm und Geschäftsführender Gesellschafter der iwis motorsysteme GmbH "amp; Co. KG. Winklhofer weiter: „In Zeiten volatiler Finanzmärkte und immer kürzerer Konjunkturzyklen müssen Unternehmen schneller denn je auf neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren. Maßhalten und Flexibilität sind in den kommenden Monaten zentrale Stellhebel, um den Herausforderungen des aktuellen Konjunkturabschwungs zu begegnen.“

In Landsberg erläuterten Johannes Winklhofer, Elmar Schneider, Geschäftsführer der F.X. MEILLER Fahrzeug- und Maschinenfabrik GmbH "amp; Co. KG sowie Jürgen Müller, Geschäftsleitung PARItec GmbH Produktion und Logistik in der Medizintechnik, die Bedeutung des Themas „Flexibilität“ für ihre Unternehmen.

Johannes Winklhofer: „Für iwis bedeutet Flexibilität zunächst grundsätzlich die Anpassungsfähigkeit an ein verändertes Umfeld. Dabei haben wir immer drei Rahmenbedingungen, die wir berücksichtigen: 1. Wir agieren vorausschauend, antizipativ. 2. Wir müssen der Situation adaptiv gerecht werden. 3. Die Anpassungsfähigkeit ist dann gut, wenn man schnell und ohne Verzögerungen Maßnahmen ergreifen kann.“

Elmar Schneider sagte: „Wir erleben konjunkturelle und saisonale Schwankungen der Auslastung. Um diese abzufedern, nutzen wir Instrumente wie den Ausgleich in den verschiedenen Standorten, Arbeitszeitkonten, Mehrarbeit, Zeitarbeit, Kurzarbeit und Personalanpassung durch Einstellungen und Personalabbau durch Nutzung der Fluktuation.“ Schneider forderte eine Ausweitung der zeitlichen Flexibilität: „Wir brauchen Arbeitszeitkonten mit größerem zeitlichen Rahmen und eine stärkere Berücksichtigung der betrieblichen Belange bei Gleitzeit- und Flexi-Regelungen.“

Jürgen Müller ergänzte: „ Die Internationalität und die Komplexität unserer Geschäftsprozesse erfordern ein hohes Maß an Flexibilität in allen Unternehmensbereichen und somit auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. DieAnforderungen werden verstärkt durch die sich permanent ändernden Rahmenbedingungen unseres Unternehmensumfelds.“


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