Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Oberfränkische M+E-Industrie setzt auf Flexibilität als Wettbewerbsfaktor

22.10.2012 - Bayreuth

Eine hohe Flexibilität ist für die oberfränkische Metall- und Elektroindustrie eine wichtige Erfolgskomponente. „Mit der Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten haben die M+E-Unternehmen in Oberfranken es immer wieder geschafft, Krisen zu meistern und ihre internationale Weltmarktstellung auszubauen“, erläuterte Dr. Hanns-Peter Ohl, Vorsitzender des Vorstands der Region Oberfranken-Ost der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und Geschäftsführer / CFO ERICH NETZSCH GmbH "amp; Co. HOLDING KG.

Dr. Ohl weiter: „In Zeiten volatiler Finanzmärkte und immer kürzerer Konjunkturzyklen müssen Unternehmen schneller denn je auf neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren. Maßhalten und Flexibilität sind in den kommenden Monaten zentrale Stellhebel, um den Herausforderungen des aktuellen Konjunkturabschwungs zu begegnen.“

Auch für Clemens Dereschkewitz, Geschäftsführer ALPHA-INNOTEC GmbH in Kasendorf, liegen die Herausforderungen unter anderem in einer dynamischen Technologieentwicklung und der Gewinnung und Bindung von Fachkräften: „Um im globalen Wettbewerb dauerhaft zu bestehen, muss die bewährte Erfolgsformel deutscher Unternehmen bezogen auf ihre Mitarbeiter, das heißt fachliche Kompetenz, Erfahrung und Gründlichkeit, um den Faktor Flexibilität ergänzt werden. Flexibilität bezieht sich dabei sowohl auf Arbeitszeitmodelle und Anpassungen bei der Personalkapazität als auch auf die multifunktionale Einsetzbarkeit von Mitarbeitern und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Mit solchen Instrumenten haben wir die letzte Krise ohne Einschnitte in der Kernbelegschaft gemeistert. Der kontinuierliche Ausbau von Flexibilität hat nicht zuletzt aufgrund der daraus gewonnenen Erfahrungen die höchste Priorität in unserer Personalstrategie.“


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