Letzte Aktualisierung: 09. August 2016

Pressemitteilung

Oberpfälzer M+E Industrie meldet gute konjunkturelle Lage / Ebenhöch: „Beschäftigungsanstieg in der Region wird sich beschleunigen“

09.08.2016 - Regensburg

Die Unternehmen der oberpfälzischen Metall- und Elektro-Industrie bewerten die aktuelle konjunkturelle Lage insgesamt gut, im Vergleich zur letzten Umfrage im Dezember 2015 hat sich die Stimmung verbessert.

Das Inlandsgeschäft bezeichnen fast 70 Prozent der M+E Unternehmen in der Region als gut. Der Saldo liegt mit +69,2 Prozentpunkten fast 13 Punkte über dem Wert der Dezember-Umfrage (+56,3 Punkte). Sorgen bereiten aber die großen Unsicherheiten durch die globalen Risiken. „Die Geschäftslage im Ausland hat sich verschlechtert. Der Saldo ist von +51,2 Punkten auf +38,2 gefallen“, erklärte Thomas Ebenhöch, Vorsitzender der bayme vbm Region Regensburg. Der Saldo für die Geschäftserwartung für das Ausland stieg jedoch von -11,2 Punkten auf +8,2. Für das Inland erwarten 79 Prozent der M+E Unternehmen eine gleichbleibende Entwicklung, 17 Prozent gehen von einer Verbesserung aus. 3,6 Prozent rechnen damit, dass es bergab geht. Bei den Exporten erwarten rund 14 Prozent bessere Geschäfte, 80 Prozent gehen von einer unveränderten Entwicklung aus. 5,7 Prozent befürchten auch hier eine Eintrübung.

Die inländischen Produktionspläne der oberpfälzischen M+E Unternehmen sind wieder aufwärts gerichtet. Der Saldo stieg von -2,6 auf +9,8 Punkte. Die Investitionspläne liegen mit einem Saldo von +14,6 Prozentpunkten ebenfalls höher als im Winter (+10,3 Punkte). Eine Erhöhung der Investitionen planen mehr als 14 Prozent der Firmen. Die Investitionspläne für die Auslandsstandorte sind nahezu identisch, die Produktionspläne sind mit einem Saldo von +36,6 Prozentpunkten hingegen deutlich expansiver als im Inland.

Die Ertragslage ist sehr gut. 60 Prozent der Unternehmen hoffen auf eine Nettoumsatzrendite im Jahresdurchschnitt von vier Prozent und mehr. Knapp sieben Prozent müssen voraussichtlich mit einer unzureichenden Rendite von unter zwei Prozent auskommen.

„Der Beschäftigungsanstieg in der Region wird sich beschleunigen“, erklärt Ebenhöch. 47 Prozent der Unternehmen wollen in der zweiten Jahreshälfte 2016 zusätzliche Jobs im Inland schaffen. Nur knapp sieben Prozent müssen Stellen streichen. „Im ersten Halbjahr 2016 sind in den M+E Unternehmen unserer Region erfreulicherweise bereits 1.100 neue Stellen entstanden. Bis Ende 2016 rechnen wir mit weiteren 1.400 neuen Arbeitsplätzen“, so Ebenhöch.


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