Letzte Aktualisierung: 22. August 2016

Pressemitteilung

M+E Industrie für 70 Prozent der bayerischen Exporte verantwortlich / Brossardt: „Entwicklung der USA-Ausfuhren bereitet Sorge“

22.08.2016 - München

Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie konnte ihre Ausfuhren erneut steigern. „Die Exporte bayerischer M+E Produkte summierten sich im ersten Halbjahr 2016 auf 63,9 Milliarden Euro. Damit zeichnet die M+E Industrie für 70 Prozent der gesamten Ausfuhren des Freistaats verantwortlich. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die M+E Exporte um 5,1 Prozent“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm.

Der Blick auf die Produktgruppen zeigt, dass die Exporte von Fahrzeugen mit einem Plus von 9,8 Prozent im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegten. Innerhalb dieser Gruppe machen Pkw den mit Abstand größten Teil aus. Ihr Export wuchs um 11,3 Prozent. Die Exporte von Elektro- und Elektronikprodukten stiegen um 2,8 Prozent, die von Maschinen stagnierten, Metallwaren wurden um 1,9 Prozent weniger ausgeführt als im Vorjahr.

Bei den Ausfuhrmärkten ist Europa stark gewachsen. „Die M+E Exporte Bayerns in die EU lagen in der ersten Jahreshälfte um 7,6 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, die Ausfuhren in die Länder der Eurozone stiegen sogar um 10,1 Prozent“, so Brossardt. Deutliche Zuwächse gab es bei den Exporten in die südeuropäischen Staaten: Griechenland +17,6 Prozent, Italien +13,5 Prozent, Portugal +13,2 Prozent, Spanien +11,4 Prozent. Die M+E Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen nur minimal um 0,1 Prozent zu.

„Die Entwicklung der M+E Exporte in unseren größten Absatzmarkt USA bereitet uns hingegen große Sorge: Sie gingen im ersten Halbjahr deutlich um 5,5 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zurück“, so Brossardt.

Die M+E Ausfuhren in die Schwellenländer entwickelten sich unterschiedlich: Ein spürbares Plus von 5,8 Prozent konnte in Indien erzielt werden. Die Ausfuhren nach China stiegen moderat um 2,9 Prozent, auch die Exporte nach Russland konnten wieder leicht um 1,5 Prozent erhöht werden. Dagegen gingen die M+E Ausfuhren nach Brasilien kräftig um 13,4 Prozent zurück.


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