Letzte Aktualisierung: 05. November 2018

Pressemitteilung

Pressemitteilung zum M+E Benchmark / Krankenstandsquote in der bayerischen M+E Industrie liegt bei 5,1 Prozent

05.11.2018 - München

Eine Umfrage der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm unter ihren Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass die durchschnittliche Krankenstandsquote in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie im vergangenen Jahr bei 5,1 Prozent lag. Das entspricht durchschnittlich 12,6 Fehltagen pro Beschäftigtem.

„Für die Unternehmen ist die Mitarbeitergesundheit ein wichtiges Anliegen. Rechnet man die Langzeiterkrankungen heraus und nimmt man nur die Fehltage, für die seitens des Arbeitgebers Entgeltfortzahlungspflicht besteht, so ergibt sich eine Krankenstandsquote von 3,8 Prozent. Das entspricht pro bayerischem M+E Beschäftigtem im Schnitt fast neuneinhalb krankheitsbedingten Fehltagen und verursacht Kosten in Höhe von durchschnittlich 2.160 Euro. Für die Arbeitgeber der bayerischen M+E Industrie belaufen sich die gesamten Kosten für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall auf rund 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2017“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die seit 1997 jährlich durchgeführte Umfrage zeigt im Zeitablauf deutliche Schwankungen bei der Krankenstandsquote. So lag diese im Jahr 2001 bei 5,0 Prozent und sank bis 2009 auf 3,8 Prozent. Den höchsten Stand hatte sie 2015 mit 5,2 Prozent erreicht.

Die Zahl der Arbeitsunfälle liegt in der bayerischen M+E Industrie bei lediglich drei pro 100 Beschäftigten. Damit sind die Arbeitsunfälle für lediglich drei Prozent aller krankheitsbedingten Ausfalltage verantwortlich. „Gesunde Mitarbeiter sind besonders in Zeiten des Fachkräftemangels ein wettbewerbsrelevanter Faktor. Die Unternehmen investieren deshalb viel in die Arbeitssicherheit und die Mitarbeitergesundheit. Dazu gehört die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, der Erhalt der psychischen Gesundheit durch spezielle Kommunikationstrainings von Führungskräften und Mitarbeitern sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Denn die Unternehmen wissen: Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind die Basis für langfristigen Unternehmenserfolg, gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel“, so Brossardt.


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