Letzte Aktualisierung: 12. Juni 2019

Pressemitteilung

M+E Konjunkturaussichten weiter gedämpft / Brossardt: „Stimmung so schlecht wie seit Ende 2014 nicht mehr“

12.06.2019 - München

Die Stimmung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) hat sich in den ersten Monaten 2019 weiter deutlich verschlechtert. Die Erwartungen für die kommenden Monate bleiben im negativen Bereich. Das melden die bayerischen M+E Arbeitgeberverbände bayme vbm in ihrem neuen Konjunkturreport 02/2019.

So liegt der entsprechende ifo-Geschäftsklima-Index für die bayerische M+E Industrie im April 2019 nur noch bei +4,1 Punkten, so niedrig wie zuletzt im November 2014. Die aktuelleLage wird von den Unternehmen per Saldo aus positiven und negativen Antworten mit +13,1 Punkten bewertet, ein Minus von über 20 Punkten seit Jahresbeginn. Das gilt für alle Branchen. Die Erwartungen liegen mit -4,0 Punkten hingegen den sechsten Monat in Folge im negativenBereich. „Die globalen Unsicherheiten schwelen weiter und praktikable Lösungen sind nicht in Sichtweite. Das schlägt auf die Stimmung und die Erwartungen der Unternehmen durch“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Nachdem die Produktion in den letzten drei Quartalen gesunken war, stabilisierte sie sich zum Jahresauftakt und legte im ersten Quartal 2019 um 0,4 Prozent zu. Damit liegt sie aber immer noch rund sieben Prozent unter dem Vorjahresquartal. Besonders deutlich ist der Rückgang mit -17,2 Prozent in der Automobilindustrie. „Die Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung verdichten sich immer weiter. Schuld daran sind insbesondere politische Ursachen, wie das WLTP-Prüfverfahren oder die Unsicherheiten im Außenhandel. Dabei brauchen unsere Unternehmen gerade jetzt Stabilität, Sicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Wir müssen den Strukturwandel gut meistern“, kommentiert Brossardt.


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