Letzte Aktualisierung: 04. Februar 2019

Pressemitteilung

Pressemitteilung zum Zukunftsforum Automobil / Strukturwandel in der Automobilindustrie erfolgreich gestalten

04.02.2019 - München

Aufbauend auf den im Juni 2018 geschlossenen Automobilpakt fand heute mit Beteiligung des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. die Auftaktveranstaltung des „Zukunftsforums Automobil“ statt. Alfred Gaffal, Präsident des vbm, erklärte dazu:

„Wir werden jetzt in Kernfeldern wie alternative Antriebssysteme, Digitalisierung in der Fahrzeugindustrie, Transformationsprozess im Zulieferbereich oder Qualifizierung Projekte definieren, die unsere Unternehmen bei der Transformation unterstützen.

Wir sind uns alle darin einig, dass wir die Stärke unserer Bayerischen Automobilindustrie erhalten und daher den Strukturwandel erfolgreich gestalten müssen. Insgesamt hängt in Bayern jeder 15. Arbeitsplatz direkt oder indirekt an unserem Auto-Cluster. Dazu muss der Staat vor allem innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen. Entscheidende Elemente sind: Keine Fahrverbote, Technologieoffenheit bei den Antriebssystemen, vernünftig gesetzte Grenzwerte, sei es bei NOx oder bei CO2. Das hat schon der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft in seinen Handlungsempfehlungen zur Zukunft der bayerischen Automobilindustrie betont, die in die Arbeit des Paktes einfließen.

Wir müssen weltweit Leitregion für das Automobil bleiben. Der konventionelle Antrieb und insbesondere der Diesel werden auf Jahre unverzichtbar sein. Es ist der Verbrennungsmotor, der in den nächsten zehn Jahren weiter Wachstum bringen wird. Ohne den Diesel können wir auch unsere CO2 - Ziele nicht erreichen. Neben dem Bekenntnis zum Verbrennungsmotor brauchen wir die Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien. Diese müssen unter der Maßgabe der Technologieoffenheit stehen.

Die gesamte Diskussion im Automobilbereich – etwa über Fahrverbote oder willkürliche Grenzwerte bei Stickoxiden und CO2-Aussstoß – führt derzeit zu einer Verunsicherung unserer Leitindustrie. Es ist an der Zeit, diese Diskussionen zu beenden und damit aufzuhören, unsere eigene Autoindustrie schlecht zu reden. Die Debatte gefährdet sonst die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen und bayerischen Automobilstandortes.“


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Ansprechpartner
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Katja Schlendorf-Elsäßer

Geschäftsführerin ibw

+49 (0)89-551 78-376
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