Letzte Aktualisierung: 18. März 2022

Pressemitteilung

Projekt zur gezielten Förderung weiblicher Nachwuchstalente geht in siebte Staffel / Brossardt: „Potenziale entdecken und Führungskräfte von morgen stärken“

18.03.2022 - München

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich bereits seit zwölf Jahren mit dem Projekt „Frauen in Führungspositionen“ für die gezielte Förderung von weiblichen Fachkräften, die Führungspotenzial haben. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont anlässlich der Projektveranstaltung zum Abschluss der laufenden sechsten und zum Auftakt der siebten Staffel den Stellenwert des Projektes für die Fachkräftesicherung: „Der weibliche Nachwuchs hat in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Die Unternehmen brauchen mehr Frauen in Führungspositionen, die Frauen wiederum brauchen gezielte Förderung. Gemeinsam mit den Firmen unterstützen wir sie dabei, ihre fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen individuell weiter zu entwickeln, um so ihren Anteil in Führungspositionen zu erhöhen“.

Das Projekt gibt den Frauen zwei Jahre lang mit Workshops, Mentoringprogrammen sowie einer Lern- und Kommunikationsplattform die Möglichkeit, ihre Stärken auszubauen und für sich neue Perspektiven im Unternehmen zu entdecken. Dabei bezieht das Projekt die Geschäftsführung, die direkten Führungskräfte und die HR-Beteiligten sowie unternehmensinterne Mentoren mit ein. Die Teilnehmerinnen erarbeiten Strategien und Praktiken zur Übernahme von Führungsverantwortung. Gleichzeitig trainieren sie wichtige Soft Skills für Führungskräfte. Brossardt erklärt: „Mit dem Programm wollen wir erreichen, dass die Frauen bereits vorhandene Potenziale entdecken und ihre Führungskraft von morgen stärken.“

Die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, bekräftigt: „Wir haben noch einen weiten Weg vor uns: Erst wenn Frauen und Männer in allen Bereichen gleichermaßen vertreten sind, sind unsichtbare Aufstiegshürden überwunden. Es muss selbstverständlich sein, dass Frauen und Mädchen die gleichen Chancen erhalten, sich entsprechend ihren Wünschen, Stärken und Kompetenzen entfalten zu können. Die Initiative „Frauen in Führungspositionen“ der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber geht hier mit gutem Beispiel voran.“

Zum Abschluss der sechsten Staffel des Projektes zieht Brossardt ein positives Zwischenfazit, macht aber auch klar, dass weiter enormer Handlungsbedarf besteht. „Seit 2010 haben sich insgesamt rund 300 Frauen erfolgreich beteiligt, bei der sechsten Staffel waren es 39 Teilnehmerinnen. Die Rückmeldungen aus den Betrieben und die anhaltend große Nachfrage bestärken uns dabei, das Projekt weiterzuführen“.


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Stefanie Eizenberger

Presse- / Öffentlichkeitsarbeit

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