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Stefanie Eizenberger

Presse- / Öffentlichkeitsarbeit

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Pressemitteilung | 28.07.2022

Projekt zur MINT-Förderung von jungen Frauen: bayme vbm ziehen positive Bilanz / Brossardt: „Mit praxisnahen Einblicken schon früh Technikbegeisterung wecken“

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ziehen anlässlich der Abschlussveranstaltung an der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule in Landshut auch in diesem Jahr eine positive Bilanz zu ihrem gemeinsamen Projekt „Girls‘Day Akademie“. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Veranstaltung: „Derzeit sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich. Dieser Anteil ist zu gering. Wir erhöhen ihn, indem wir mit frühzeitiger Berufsorientierung die Technikbegeisterung von Frauen schon in jungen Jahren wecken und sie auf die vielfältigen Karrierechancen in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen. Darum haben wir das Projekt gerne auch in diesem Jahr wieder unterstützt.“

Bei der Abschlussveranstaltung an der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule berichteten die Schülerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen über ihre Erfahrungen, die sie während der Girls’Day Akademie sammelten und stellten selbst angefertigte Projektarbeiten vor. Außerdem erhielten sie von den Projektinitiatoren und Förderern für die erfolgreiche Teilnahme an der Girls’Day Akademie ein Abschlusszertifikat. In der Region Niederbayern beteiligten sich im zu Ende gehenden Schuljahr 2021/22 drei Schulen sowie 13 Unternehmen. „Derzeit laufen in Bayern 17 dieser Akademien als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen einmal pro Woche neben dem Unterricht. Seit der Pandemie ergänzen digitale Konzepte das Angebot. Um die Eltern als Unterstützer aktiv einzubinden, sind MINT-Elternabende Teil des Projektes“, so Brossardt.

Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: „Mit der Girls‘Day Akademie möchten wir Rollenklischees aufbrechen und junge Frauen ermutigen, ihre Stärken zu nutzen und sich nach der Schule für einen MINT-Beruf zu entscheiden. Im Rahmen der Akademie sammeln die Mädchen praktische Erfahrungen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie können sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren und ihre Fähigkeiten in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erproben. Und sie lernen weibliche Vorbilder in den Unternehmen kennen. Wir sind damit auf dem richtigen Weg, dass Berufswahl stärkenorientiert und nicht rollenstereotyp erfolgt. Wir unterstützen das Projekt deshalb sehr gerne - ich freue mich daher, dass die Girls'Day Akademie schon so lange Bestand hat.“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte: „Der Mangel an Fachkräften ist eine Wachstumsbremse für unsere Wirtschaft quer durch alle Branchen. Deshalb müssen wir das vorhandene Arbeitskräftepotential besser ausschöpfen. Wie das für die oft als typische Männerdomäne geltenden MINT-Berufe gelingen kann, zeigt die Girls‘Day Akademie. Das Leuchtturm-Projekt weckt seit Jahren erfolgreich das Interesse junger Frauen an Berufen im Technikbereich. Von dieser Initiative profitieren Unternehmen als zukünftige Arbeitgeber und junge Frauen als angehende Auszubildende und MINT-Fachkräfte von morgen gleichermaßen.“