Letzte Aktualisierung: 02. August 2016

Pressemitteilung

Schwäbische M+E Industrie meldet gute konjunkturelle Lage / Weiß: „Der Beschäftigungsanstieg in der Region wird sich beschleunigen“

02.08.2016 - Augsburg

Die Unternehmen der schwäbischen Metall- und Elek­tro-Industrie bewerten die aktuelle konjunkturelle Lage insgesamt als gut. Im Vergleich zur letzten Umfrage vor einem halben Jahr hat sich die Stimmung verbessert.

Sowohl das Inlandsgeschäft als auch das Auslandsgeschäft bezeichneten mehr als 44 Prozent der befragten M+E Unternehmen in der Region als gut. Rund 17 Prozent bewerteten die Lage im Inland, 13 Prozent die im Ausland als schlecht. Im Vergleich zu den Werten der letzten Umfrage ist die Einschät­zung insgesamt positiver ausgefallen, in Bezug auf den Export sogar deutlich (Anstieg des Saldos um 11,0 Prozentpunkte). Allerdings bereiten die großen Unsicherheiten durch globale Risiken den Unternehmen Sorge. „Die Export­erwartung hat sich verschlechtert“, erklärt Jürgen Weiß, Vorsitzender des Vorstands der bayme vbm Region NordWest Schwaben. Der Saldo der Geschäftserwartung für das Ausland fiel von +17,2 auf +14,0 Punkte. Für das Inland sind die M+E Firmen optimistischer: Der Saldo aus positiven und nega­tiven Meldungen stieg von +6,1 auf +18,6 Prozentpunkte.

Die Produktionspläne der schwäbischen M+E Unternehmen haben sich ver­bessert. Der Saldo aus positiven und negativen Meldungen stieg von +21,3 auf +25,4 Punkte. Die Investitionspläne liegen mit einem Saldo von +12,8 Punk­ten ebenfalls höher als im Winter (+7,5 Punkte). Eine Erhöhung der Investitio­nen planen gut 20 Prozent der Unternehmen, 7,5 Prozent wollen hier einspa­ren. An den Auslandsstandorten liegen die Produktionspläne im gleichen Be­reich wie im Inland, die Investitionspläne sind etwas expansiver als im Inland.

Die Ertragslage ist insgesamt sehr gut, aber auch recht unterschiedlich. Mehr als 50 Prozent der M+E Unternehmen in Schwaben hoffen 2016 auf eine Nettoumsatzrendite von vier Prozent und mehr. Rund sechs Prozent befürch­ten Verluste. Jeweils knapp acht Prozent rechnen mit einer schwarzen Null oder einer unzureichenden Rendite von unter zwei Prozent.

„Der Beschäftigungsanstieg in der Region wird sich beschleunigen“, erklärt Weiß. Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen in der zweiten Jahreshälfte 2016 zusätzliche Jobs im Inland schaffen. 15 Prozent rechnen damit, Stellen streichen zu müssen. „Im ersten Halbjahr 2016 sind in den M+E Unternehmen unserer Region erfreulicherweise bereits 1.300 neue Stellen entstanden. Bis Ende 2016 rechnen wir mit weiteren 2.000 neuen Arbeitsplätzen, dann wären es rund 130.000 M+E Beschäftigte in Schwaben“, so Weiß.


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